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G20 Demonstration

G20-Demonstrations-Sperrzone

"Transfer-Korridor" soll Versammlungen verhindern

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"Transfer-Korridor" soll Versammlungen verhindern

Während des G20-Gipfels wird alles versucht, um Katastrophen zu verhindern, weshalb jetzt auch eine Sperrzone für Demonstrationen jeder Art verhängt wurde. 

Transfer-Korridor, Sperrzone für Versammlungen G20

Während des G20-Gipfels beherbergt unsere schöne Hansestadt über 20 Staatsgäste und ihre Delegationen. Da wird es nicht nur voll in den Hamburger Hotels, denn wie jetzt bekanntgegeben worden ist, wird eine Sperrzone für Demonstrationen jeglicher Art eingerichtet. Begründet wird dies mit der Aussage, dass die Versammlungsbehörde einen "Transfer-Korridor" a.k.a. Sperrzone eingerichtet hat, um die Sicherheit der Transferstrecken zu gewährleisten. 

Mehr Sicherheit der Staatsgäste

Innensenator Grote sagt dazu: "Wir wollen, dass sowohl die zahlreichen Versammlungen als auch der Gipfel selbst sicher ablaufen können. Dafür müssen die zahlreichen Transferstrecken frei bleiben." Somit habe die Polizei die erforderliche Handlungssicherheit und Handlungsfähigkeit, "um mit allen Versammlungen und Blockade-Aktionen gut umgehen zu können." Somit sollen Versuche, Fahrzeugkolonnen gewaltsam aufzuhalten, schneller abgewendet werden. 

Keine Einschränkungen im Alltag

Auch Polizeipräsident Ralf Martin Meyer sagt: " Um die Beeinträchtigungen durch die Kolonnen auf das Leben der Stadt so gering wie möglich zu halten, wird die Polizei darauf verzichten, die Protokollstrecken dauerhaft abzusperren und eine weitere, große Schutzzone einzurichten. Für den Schutz der Protokollstrecken wären ansonsten Absperrgitter und massive Polizeikräfte nötig gewesen, was zu erheblichen Einschränkungen für die Hamburgerinnen und Hamburger in ihrem Alltag geführt hätte. Das wollen wir vermeiden."

Der Transfer-Korridor solle jedoch nicht den Alltag der Hamburger behindern, einzig die Versammlungen seien nicht geduldet. Straßen und Wege sollen frei zugänglich bleiben, solange nicht gerade eine Kolonne unterwegs ist. Auch die Nutzung von Wohnungen, Geschäfte, Schulen, Kitas, Hotels und Restaurants bleibt ungehindert heißt es weiter. Der Korridor gilt nur für die beiden Tage, an denen die große Mehrheit der Staatsgäste in Hamburg ist. 

 

(pgo)

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