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"Yes, we camp" - Gipfel-Gegner protestieren

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Das geplante "Antikapitalistische Camp" im Stadtpark wird möglicherweise stattfinden dürfen. Doch G20-Gegner wollen noch mehr.

G20-Gegner, Camp

Aktivisten demonstrierten friedlich für Camps während des G20-Gipfels.

Im Streit um Camps für G20-Gegner während des Gipfels im Juli hat das Bündnis "G20 entern" am Sonntag (11.06.) bei einer Protestaktion nahe der Elbphilharmonie zehn Zelte aufgeschlagen. 20nbis 30 Menschen hätten sich an der Kundgebung beteiligt, hieß es von der Polizei.

Auf den Wurfzelten, die nur mühsam den Windböen standhielten, standen Parolen wie "Keine Camps? Euer Problem!" und "Yes, we camp". "Camps sind die materielle Grundlage für jeglichen Protest zu G20, und weder das Camp im Altonaer Volkspark noch das Stadtpark-Camp sind erlaubt", kritisierte ein Bündnis-Sprecher.

Wegen eines Konzerts für die Staats- und Regierungschefs beim G20-Gipfel liegt die Elbphilharmonie am 7. Juli in einer gesperrten und durch die Polizei besonders geschützten roten Zone. Zu dem Gipfel werden Zehntausende Demonstranten erwartet. Polizei und Innenbehörde lehnen Camps in der Stadt strikt ab.

Im Streit um das geplante "Antikapitalistische Camp" im Stadtpark hatte die linke Szene kürzlich zwar einen Etappensieg beim Verwaltungsgericht errungen, doch die juristische Auseinandersetzung geht weiter. Beim G20-Gipfel treffen sich 19 Staats- und Regierungschefs führender Industrie- und Schwellenländer sowie Vertreter der EU in der Hamburger Messe. (dpa)

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