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Einbruchstatistik

So sicher ist unsere Stadt im Bundesvergleich

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So sicher ist unsere Stadt im Bundesvergleich

Mit Sicherheit ist die Reduktion der Einbruchszahlen in Hamburg um rund 20 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr als ein klarer Fortschritt zu betrachten. 

Dieb, Einbrecher

Um die Zahl an Einbrüchen zu reduzieren, sind wir angehalten, Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen. Bereits mit wenig Budget lässt es sich den Tätern viel schwerer machen.

Oft machen sich gerade Hamburger große Sorgen, was die Sicherheit der eigenen vier Wände angeht. Die Einbruchsstatistik der letzten Jahre machte deutlich, dass Einbruch und Diebstahl nach wie vor wesentliche Probleme darstellen, welche die Bevölkerung immer wieder verunsichern. Doch um einen wirklich objektiven Eindruck von der vorhandenen Gefahr zu bekommen, lohnt es sich, einen städteübergreifenden Vergleich zu nutzen, der die oft negative Rolle Hamburgs deutlich relativiert.

Alarmierende Gemengelage

Tatsächlich sprechen rund 25 Einbrüche pro Tag, die in Hamburg zu verzeichnen sind, eine klare Sprache. Pro Jahr machte dies im Jahr 2015 eine absolute Zahl von 9.000 Einbrüchen aus, die als negativer Höchstwert der jüngeren Vergangenheit anzusehen war. Den Verantwortlichen war es nun wichtig, klare Signale zu setzen und verschiedene Maßnahmen zur Prävention zu diskutieren. Eine Folge davon war die Soko "Castle", die es sich zum Ziel gemacht hatte, vor allem die reisenden Einbrecher in Hamburg festzunehmen oder abzuschrecken. Diese sind bekanntlich besonders schwer zu fassen, da sie sich nur für die Zeit des Einbruchs für kurze Zeit in der Stadt an der Elbe aufhalten. Zudem ist die Bevölkerung der Hansestadt dazu angehalten, selbst Maßnahmen zum Schutz zu ergreifen. Dazu zählt auch die adäquate Absicherung der eigenen Wohnung, die sich selbst mit geringem Budget erheblich verbessern lässt. Der Schlüsseldienst Hamburg bietet inzwischen unter https://www.schlüsseldienst-hamburg.de/ sogar gezielte Schulungen zum Thema der effektiven Einbruchssicherung an - eine Problematik, die heute wirklich jeden betrifft.

Der Vergleich mit der Hauptstadt

Natürlich ist es nicht möglich, die Zahl der Einbrüche absolut zu erfassen und auf dieser Grundlage ein Urteil zu bilden. Viel wichtiger ist der jeweilige Kontext in Bezug auf die Zahl der Einwohner. Für jegliche Vergleiche auf Bundesebene gibt es deshalb den ermittelten Wert der Einbrüche je 100.000 Einwohner, die dann für einen Abgleich dienen. Dabei ist stets zu beachten, dass es noch eine hohe Zahl an nicht gemeldeten Straftaten gibt, die in dieser Statistik erst gar nicht erfasst werden können. Dennoch geht deutlich hervor, dass nicht Hamburg am stärksten unter dem Problem des Einbruchs zu leiden hat. Vielmehr ist es die Hauptstadt Berlin, die mit rund 350 Fällen auf je 100.000 registrierte Einwohner mit dem Problem zu kämpfen hat. Hamburg liegt noch etwas hinter dieser Zahl, was auch der verstärkten Aufmerksamkeit der Behörden in den letzten Jahren geschuldet ist. In Berlin dagegen scheint der Hüter des Gesetzes zumindest in manchen Regionen kaum einen Zugriff auf die aktuellen Entwicklungen dieser Tage mehr zu haben.

Bedrohliche Zahlen im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet gilt als weiterer Problemfall in Bezug auf aktuelle Einbruchsserien. Das Problem sind dabei aber nicht nur die rund 500 Fälle auf je 100.000 Einwohner der großen Städte wie Dortmund, Essen oder Gelsenkirchen. Vielmehr ist die Polizei scheinbar überfordert, was die Aufklärung der Straftaten angeht. In den vergangenen Jahren war es den Behörden nur möglich, rund neun Prozent der Fälle direkt aufzuklären. Noch niedriger ist die Zahl der Anzeigen, in denen es dann tatsächlich zur Verurteilung des Täters kommt. Verantwortlich dafür sind auch hier reisende Banden, die schon kurz nach dem Diebstahl nicht mehr in der Region zu finden sind, sondern den Standpunkt nach außerhalb verlagern. Im Vergleich dazu steht Hamburg mit einer Aufklärungsrate von rund 15 Prozent, die in etwa dem bundesweiten Durchschnitt entspricht, noch deutlich besser da. Doch in der Hansestadt ist ebenfalls noch viel zu tun, um den Bürgern wahre Sicherheit bieten zu können.

Der weitere Weg

Mit Sicherheit ist die Reduktion der Einbruchszahlen in Hamburg um rund 20 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr als ein klarer Fortschritt zu betrachten. Und auch der Vergleich zu anderen Großstädten in Deutschland zeigt, dass viel für die Sicherheit der Bürger getan wird. Für die Zukunft ist es allerdings von größter Bedeutung, in dieser Hinsicht weitere Mühen zu investieren. Denn vor allem zwischen den einzelnen Vierteln gibt es hinsichtlich der Kriminalität ein klares Gefälle, das kaum mehr akzeptabel scheint. Anwohner sind deshalb auch selbst gefragt, erste Schritte in die Richtung eines sicheren Zuhauses zu unternehmen, um für die Zukunft ihren Teil beizutragen. Erst auf der Grundlage des effektiven Einbruchsschutzes ist es überhaupt möglich, langfristige Erfolge zu vermelden. Der einmalige Rückgang der gemeldeten Einbrüche im Jahr 2016 sollte demnach kein einmaliges Ereignis bleiben, sondern eines, das sich für die kommenden Jahre weiter ausbauen lässt.