Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Wohnmobil, Reisemobil

Urlaub im Wohnmobil

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Facebook & Co.
Die wichtigsten Fragen und Antworten

Langsam startet die Wohnmobil-Saison. Ob Nordsee oder Mittelmeer – eine Reise im Mobil bedeutet auch ein Stückchen Freiheit. Das ist dabei zu beachten.

Wohnmobil, Reisemobil

Kleine Freiheit: Reise mit dem Wohnmobil.

Die Deutschen machen gerne Urlaub im Wohnmobil. Man ist Unabhängig, kann spontan den Ort oder das Ziel ändern und sich damit ein Stückchen Freiheit bewahren.

Doch beim Urlaub im Wohnmobil gibt es auch einiges zu beachten – besonders bei der Versicherung, vor allem, wenn man ein Mobil mietet.

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für Euch zusammengestellt.

Und die drängendste Frage schon mal vorab: Ja, Wohnmobile dürfen an der Straße parken, auch wenn sie monatelang Parkplätze für Pkws blockieren. Die Straßenverkehrsordnung behandelt Wohnmobile wie normale Autos, solange sie zugelassen und verkehrstüchtig sind. Das gilt jedoch nicht auf gewerblichen Parkplätzen, wie zum Beispiel vor Supermärkten. Dort steht oft das Schild "Nur Pkw". Kunden dürfen nur für den Einkauf mit dem Wohnmobil auf dem Parkplatz stehen. Übernachten ist nicht gestattet.

Was man darf und was nicht:

Darf ich an der Straße parken und dort im Wohnmobil übernachten?

Eine Nacht ist meist erlaubt. In Deutschland darf man sich im Auto ausruhen, also auch ein Nickerchen machen, um für die Weiterfahrt wieder fit zu sein. Das gilt auch im Wohnmobil und in der Regel auch über Nacht. Aber es ist wirklich nur Ausruhen erlaubt. Meist werden dafür zehn Stunden als ausreichend erachtet. Zwei Nächte oder mehr gelten nicht als Erholungspause und sind nicht erlaubt. Im Ausland ist das meist anders geregelt.





Darf ich im Wohn­mobil vor dem Haus Besuch übernachten lassen?

Nein, streng genommen nicht. Das Wohnmobil als ausgelagertes Gästezimmer zu nutzen, dient nicht dem Ausruhen für die Weiterfahrt, sondern wäre eine Sondernut­zung des Straßenraums. In der Praxis wird aber kaum eine Stadt oder Gemeinde eingreifen, solange es sich nur um eine Nacht handelt.





Darf ich Dusch- oder Spül­wasser am Straßenrand ablassen, wenn es dort in einen Gully läuft?

Nein. Die deutsche Straßenverkehrs­ordnung verbietet es, die Straße zu beschmutzen. Abwasser – auch wenn es nur Spülwasser ist – darf nicht auf der Straße abgelassen werden. Auch das Einleiten in die Kanalisation ist verboten. Das gilt erst recht für den Inhalt von Fäkaltanks oder tragbaren Toiletten.





Gibt es Versicherungen gegen Einbruch und Diebstahl?

Ja, egal ob das Wohnmobil gekauft oder gemietet wird: Wer sich gegen Diebe wappnen will, kann eine Reisegepäckversicherung abschließen. Allerdings greifen viele Verträge nicht nachts zwischen 22 und 6 Uhr. Alternativ bieten einige Gesellschaften Inhaltsversicherungen für Reisemobile.





Greift bei Einbruch nicht auch die Hausratversicherung?

Nein, in der Regel nicht. Dafür muss ein Tarif abschlossen werden, der ausdrücklich den Hausratschutz auf Pkw erweitert, die an der Straße parken. Solche Zusätze gibt es. Am besten den Versicherer direkt fragen.





Lohnt es, das eigene Wohn­mobil über den Winter abzu­melden?

Ja, man spart dann Steuern und Versicherung, braucht dann aber ein Saisonkennzeichen. Darauf ist vermerkt, für welche Monate die Zulassung gilt. Es müssen mindestens zwei, maximal elf Monate innerhalb eines Jahres sein, wobei nur volle Monate möglich sind. Der Schadenfreiheitsrabatt durch unfallfreies Fahren verbessert sich bei den meisten Versicherern aber nur, wenn das Saisonkennzeichen über mindestens sechs Monate läuft.

Achtung: In der Abmeldezeit darf das Wohnmobil auf keinen Fall in den Straßenverkehr – es darf dort nicht einmal parken.





Welchen Führer­schein brauche ich, um ein Wohn­mobil fahren zu dürfen?

Mit einem alten Führerschein Klasse 3 kann man Reisemobile bis 7,5 Tonnen fahren, die Fahrerlaubnis Klasse B berechtigt zum Fahren von Wohnmobilen bis 3,5 Tonnen.

Tipp: Macht Euch vor der Fahrt mit dem Wohnmobil vertraut. Viele Verleiher geben eine umfassende Einweisung. Um ein Gefühl für die Maße zu bekommen, hilft es, auf einem Parkplatz Rangieren zu üben – am besten mit einem Beifahrer, der einweisen kann.

Quelle: www.test.de





Deine Meinung
comments powered by Disqus
Verwandte Themen
Handy, Ausland, Roaming, Handynutzung im Urlaub

Coole Helfer für die Ferien

Flugzeug, Urlaub, Insel

Messe Reisen Hamburg

Ron Perduss, Verbraucherexperte, Artikel

Reise stornieren kann teuer werden