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Hamburger Schlüsseldienste

Welche Preise sind erlaubt?

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Welche Preise sind erlaubt?

Wenn ihr euch schon mal selbst ausgesperrt habt, wisst ihr, wie stressig das sein kann. Worauf ihr bei Schlüsseldiensten achten solltet, erfahrt ihr hier. 

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Wer sich aus den eigenen vier Wänden aussperrt, ist meist froh über jegliche Hilfsangebote. Besonders Schlüsseldienste nutzen die Situation ihrer Kunden dabei gerne aus. Für eine Dienstleistung, die binnen weniger Minuten vollbracht ist, werden dann Preise von mehreren hundert Euro fällig. Doch welche Kosten sind in Hamburg in der Branche erlaubt? Wir werfen darauf einen genauen Blick.

Die einzelnen Posten

Um zu verstehen, wie die Schlüsseldienste überhaupt so hohe Summen von ihren Kunden verlangen können, müssen wir einen Blick auf die einzelnen Posten der Rechnung werfen. Häufig stellt bereits die Anfahrt einen Punkt dar, an dem die Unternehmen die Unwissenheit ihrer Kunden ausnutzen. Denn häufig achten Verbraucher im Schock der Situation nicht mehr darauf, wo der Schlüsseldienst ansässig ist, für den sie sich entscheiden. Die Anfahrt durch viele Stadtteile kann somit bereits mit bis zu 50 Euro zu Buche schlagen. Wer lokale Anbieter ausfindig machen möchte, greift am besten auf Portale wie notprofi.de zurück.

Vorsicht an Feiertagen

Der wohl ungünstigste Moment, um sich aus den eigenen vier Wänden auszusperren, stellen Feiertage dar. Dies liegt nicht nur daran, dass die freie Zeit nun nicht auf dem gemütlichen heimischen Sofa verbracht werden kann. Auch Schlüsseldienste verlangen außerhalb der normalen Arbeitszeiten deutliche Aufschläge. Während Preissteigerungen der Lohnkosten von bis zu 30 Prozent noch durchaus legitim sind, überspannen die schwarzen Schafe der Branche sehr gerne den Bogen. Dann erhöht sich der Preis der gesamten Rechnung, was eigentlich nicht zulässig ist. Nur der genau prüfende Blick bewahrt den Kunden dann davor, in die teure Falle zu tappen.

Nicht in bar bezahlen

Im Laufe der Jahre hat es sich etabliert, dass Schlüsseldienste ihre Bezahlung in bar fordern. Damit entgehen sie einer genauen Überprüfung der Rechnung durch den Kunden. Diese sollte aber in jedem Fall durchgeführt werden, um sich vor überhöhten Preisen zu schützen. Selbst bei einem Pochen des Anbieters, den Betrag direkt an der Türschwelle in bar zu bezahlen, sollte diesem nicht nachgegeben werden. Ist der Preis erst einmal bezahlt und es ist kein schriftlicher Nachweis vorhanden, so fällt es im Anschluss sehr schwer, einen Betrug nachzuweisen. Wer dagegen die zur Verfügung stehende Frist der Bezahlung von 14 Tagen nutzt, kann auf der sicheren Seite sein. Am Ende ist es auf diese Art auch in Hamburg möglich, die Dienste eines Schlüsseldiensts sicher in Anspruch zu nehmen.

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