Haspa Marathon 2018

33.000 Läufer & 700.00 Zuschauer

Hamburg feiert den 33. Haspa Marathon

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Was für ein Laufevent - nach dem 33. Haspa Marathon am Sonntag (29.04.) blicken nicht nur die Hamburger auf ein unterhaltsames Sportevent zurück, auch die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz: "Wie uns auch einige Läufer bestätigt haben, war es eine Stimmung wie in den besten Jahren", sagte ein Sprecher am Sonntag direkt nach der Veranstaltung.

Sonne, Sport & super Stimmung

Einen großen Anteil daran dürfte auch das perfekte Wetter gehabt haben. Bei angenehmen 20 Grad und strahlendem Sonnenschein waren über 14.000 Teilnehmer an den Start zur 42,195 Kilometer langen und mit 10 500 blauen Strichen gekennzeichneten Marathonstrecke gegangen. Hamburgs neuer Bürgermeister Peter Tschentscher hatte den Startschuss am Vormittag gegeben. Zusätzlich säumten rund 700.000 Zuschauer die Strecke, die durch ganz Hamburg führte und sorgten mit Anfeuerungsrufen, Musik, Plakaten und kleinen Verpflegungsstationen für eine ausgelassene Stimmung.

Dreifach-Erfolg für Äthiopien

Als erstes ins Ziel kam nach 2:06:34 Stunden der Äthiopier Solomon Deksisa. Deksisa verwies seine Landsleute Tadu Abate (2:06:54) und Ayele Abshero (2:07:19) auf die Plätze. In einem schnellen Rennen wurde der angestrebte Streckenrekord von 2:05:30 Stunden dennoch deutlich verpasst. Bei den Frauen setzte sich Shitaye Eshete aus Bahrain in 2:24:51 Stunden durch.  Der Regensburger Philipp Pflieger erfüllte als Gesamtelfter in 2:13:39 Stunden die geforderte Norm für die Europameisterschaft im August in Berlin.

Notfälle gehen glimpflich aus

Zwei dramatische Notfall-Einsätze gingen glimpflich aus. Ein Mann musste bei Kilometer 27 reanimiert werden, im Ziel wurde später ein weiterer Läufer erfolgreich wiederbelebt. Beide Personen wurden anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Sie seien in einem stabilen Zustand, hieß es von den Organisatoren. Trotz des warmen Wetters mussten nicht mehr Menschen als üblich versorgt werden, wie der Veranstalter mitteilte. Insgesamt wurde 230 Mal medizinische Hilfe geleistet, es gab 36 Rettungswageneinsätze. Neben den beiden reanimierten Läufern wurde 23 weitere Personen in ein Krankenhaus gebracht. 

Insgesamt über 33.000 Läufer unterwegs

Insgesamt waren an dem Marathon-Wochenende über 33.000 Sportler unterwegs, die außer über die Marathon-Strecke auch erstmals über die halbe Distanz starten konnten. Zudem gab es Staffelläufe und einen  Kinder-Wettbewerb, 2.500 Helfer, 550 Polizisten, 420 medizinische Hilfskräfte, 200 Physiotherapeuten und acht Ärzte sicherten die Veranstaltung ab.

30.000 Bananen und 4,5 Tonnen Weintrauben für die Sportler

Neben dem medizinischen Personal sorgten die Helfer auf der Strecke für die Verpflegung der Sportler. Es wurden 30.000 Bananen, 25.000 Liter Energiegels und 4000 Liter Cola verteilt. Hinzu kam bei Kilometer 37,5 ein Team von Masseuren. Im Ziel standen dann noch einmal Masseure, 4,5 Tonnen Weintrauben, 10.000 Bananen, eine Tonne Kuchen und 1.200 Liter Suppe für die Sportler bereit.

(dpa/san)

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