Raucher

31. Mai: Weltnichtrauchertag

Endlich rauchfrei - so geht's!

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Am 31. Mai 1987 wurde der Weltnichtrauchertag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen um sowohl auf die Gefahren des Tabaks, als auch auf die Geschäftsmethoden der Tabakindustrie hinzuweisen.

Tobacco and heart disease

Jedes Jahr steht der Weltnichtrauchertag unter einem neuen Motto. Dieses Jahr ist es "Tabak und Herzerkrankung". Mit der diesjährigen Kampagne " Tobacco breaks hearts" wird aufgezeigt, wieso das Rauchen speziell für's Herz super schädlich ist. 

Doch nicht nur das Herz ist von dem schlechten Rauch betroffen.

Alle Organe, die Lebensqualität, aber auch die Länge des Lebens leiden und verändern sich durch regelmäßiges Einatmen der schädlichen Substanz.

Was bringt es mir, wenn ich heute aufhöre zu rauchen?

Sofortige Verbesserung der Gesundheit

Bereits nach 20 Minuten ohne Zigarette, sinkt der Blutdruck.





Nach 12 Stunden ohne Glimmstengel ist der Kohlenmonoxid-Gehalt im Blut wieder auf dem Normal-Level. Das führt dazu, dass das Gewebe und die Organe wieder ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Das wiederum macht belastbarer und leistungsfähiger.





Bereits nach 1-2 Tagen verbessern sich Geruch und Geschmack, da die Nervenenden in Mund und Nase sich erholen konnten.





Bereits nach 2-12 Wochen verbessert sich die Blutzirkulation und die Lungenfunktion nimmt wieder Fahrt auf.





Schon ab 1-9 Monaten rauchfrei verschwinden Husten, Verstopfung der Nasennebenhölen, die Infektanfälligkeit und Kurzatmigkeit, da Schmutzpartikel leichter aus den Atemwegen gelöst werden können.





Das Risiko einen Herzinfarkt zu bekommen halbiert sich dem eines Rauchers gegenüber nach einem Jahr ohne Kippe. 





5 Jahre nach der letzten Zigarette ist das Risiko einen Schlaganfall zu bekommen 5-15 Jahre nach hinten verschoben. Außerdem sinkt das Risiko an Lungenkrebs oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. 





Das allgemeine Krebsrisiko minimiert sich nach 10 Jahren als Nichtraucher. Dazu gehören vor Allem Lungenkrebs, aber auch Krebs in Mund, Rachen, Speiseröhre, Blase, Gebärmutterhals und Bauchspeicheldrüse. 





Nach 15 Jahren Rauchfreiheit gleicht das Risiko einer Herzerkrankung dem, eines Nichtrauchers.





Wenn das noch nicht Ansporn genug ist, haben wir hier noch ein Paar Tipps, die es leichter machen sollen, seine Sucht im Aschenbecher zu beerdigen:

Rauchfrei-Tipps

Voraussetzung ist der eigene Vorsatz "Ich will nicht mehr rauchen!" Sobald man den festen Willen für sich selbst gefasst hat, geht's erst an den Rauchstopp.





Zum ersten Tag der Rauchfreiheit sollte man sich etwas gönnen: dekoriere die Wohnung um, unternimm etwas außergewöhnliches und starte dein rauchfreies Leben mit einem super leckerem Frühstück!





Es gibt kleine Helferchen, die dir bei der Entwöhnung unter die Arme greifen:

- Nikotin-Pflaster: bieten deinem Körper eine gleichmäßige Nikotinzufuhr über den Tag. Das ist ideal, wenn man einen hohen Zigarettenverschleiß hatte (10-40 Zigaretten).

- Nikotin-Lutschtabletten: eine schnelle Alternative der Nikotinaufnahme über die Mundschleimhaut. Ideal bei relativ hohem, eher ungleichmäßig über den Tag verteiltem Konsum.

- Nikotin-Kaugummis: bei Verlangen nach einer Zigarette kann ein Nikotin-Kaugummi gekaut werden, der Zigarettenkonsum wird schrittweise reduziert. Ideal für "kritischen Situationen" (z. B. beim Feiern oder Stress). Perfekt für "Gelegenheitsraucher".

Tipp: Bei starken Rauchern ist zum Beispiel auch die Kombination aus Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis möglich. Dafür am besten in der Apotheke beraten lassen!





Neben Medikamentösen Rauchentwöhnern gibt es auch nichtmedikamentöse Alternativen:

- Ärztlich begleitetes Coaching-Programm

- Akupunktur

- Hypnose

- Autogenes Training

- Kräuter-Zigaretten

- Gruppentherapien





Wer wirklich mit dem Rauchen aufhören will, der schafft es auch. Es haben schon so viele andere geschafft! Stark bleiben und keine Rückfälle zulassen!





Also ihr Lieben: Das Ziel ist gesetzt, der Wille ist da, ihr schafft es rauchfrei zu werden! Setzt euch einen Startschuss-Punkt für ein neues, rauchfreies Leben denn nur durch mentale Vorbereitung bereitet man seinen Kopf für die Veränderung im Alltag vor. 

Das Wichtigste ist allerdings: immer positiv bleiben! Aus abgelehnten Zigaretten zieht man Motivation, die einen weiter trägt! 

Nichtraucher werden zum Weltnichtrauchertag!

Denn der fällt dieses Jahr auf einen Donnerstag und das anstehende ruhige Wochenende ist perfekt geeignet um der Sucht den Kampf anzusagen. Der Jahresbeginn und turbulente Montage bieten sich hingegen nicht so wirklich an. Am Wochenende hat der Druck aus der Woche abgenommen und man hat ein paar Tage frei. 

Ablenkung ist das A und O

Die ersten 10 Tage werden kein Zuckerschlecken, daher sollte man sich ablenken, zum Beispiel damit, Zucker zu schlecken ;) Bonbon-Lutschen, Kaffee- oder Teetrinken und Kaugummikauen können helfen der Zigarettenlust zu widerstehen. Außerdem hilft es Sport zu machen und sich anderweitig abzulenken, aber am besten nicht in der Lieblings-Kneipe!

IHR SCHAFFT DAS, WIR GLAUBEN AN EUCH!

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