Stromkosten, Strom, Kosten

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Strom in Hamburg etwas teurer

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Strom in Hamburg etwas teurer

Nur weil man in einer deutschen Metropole wie Hamburg lebt, muss Strom nicht zwingend teuer sein. Dabei hatte Vattenfall gerade zum 1. März 2019 die Strompreise angehoben. Somit werden für eine durchschnittliche Nutzung pro Jahr bei einem Verbrauch von rund 2.500 Kilowattstunden 5,25 Euro im Monat mehr erhoben. 

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Als Grundlage dient hier der Grundversorgertarif. Damit wird der Preis um rund 7,6 Prozent angezogen. Auf das Jahr umgerechnet kommen auf den Verbraucher damit etwa 60 Euro an Mehrkosten zu. Eine letztmalige Erhöhung fand vor gut zwei Jahren statt.

Worauf sind die Preissteigerungen zurückzuführen?

Als Grund hierfür wird die Preisanhebung im Bereich der Netznutzung angeführt. Diese ist zum 1. Januar 2019 mit 14,4 Prozent angehoben worden. Verantwortlich hierfür ist das städtische Unternehmen Stromnetz Hamburg. Laut Vattenfall machen diese Preissteigerungen einen wesentlichen Teil der Erhöhung des Strompreises aus. Ebenfalls, so führt das Unternehmen an, hätten sich die staatlichen Umlagen geändert und die Kosten für die Strombeschaffung seien teurer geworden. Nun beträgt der monatliche Grundpreis in Hamburg 11,05 Euro, vormals 8,45 Euro und die Kilowattstunde kommt auf 30,43 Cent – vorher 29,16 Cent.

"Vergleich macht reich"

Doch nicht nur Vattenfall hat die Preise erhöht. Auch andere Anbieter haben eine Anpassung vorgenommen. Umso wichtiger ist es,  Strompreise zu vergleichen. So zeigt sich, bei welchem Dienstleister der günstigste Strom bezogen werden kann. Ein Wechsel geht dabei üblicherweise recht unbürokratisch über die Bühne. Denn mit einer Erhöhung des Strompreises haben die meisten Verträge ein Sonderkündigungsrecht vereinbart. Da im Schnitt fast jeder zweite Anbieter die Gebühren für die Energie ebenfalls angezogen hat, ist es wichtig, genau zu vergleichen und nicht sofort beim vermeintlich günstigsten Angebot zuzuschlagen.
Der Grund für die Anpassung bei einer Vielzahl von Stromlieferanten ist der Ökostrom, der zu einem Großteil durch Windkraftanlagen gespeist wird. Hierauf wird eine garantierte Vergütung an die Produzenten bezahlt, welche wiederum über die EEG-Umlage auf den allgemeinen Preis des Stroms einwirkt.
Doch auch wenn die Kosten in diesem Bereich immer wieder steigen, kann man selbst viel dazu beitragen, die monatliche Belastung so gering wie möglich zu halten. Das spart nicht nur bares Geld, sondern schont ebenfalls die Umwelt. Mit ein paar Tipps und Tricks können Stromkosten ganz legal reduziert werden. Dabei muss man nicht einmal auf Komfort verzichten. Denn gerade beim Strom sind es oftmals die kleinen Dinge, die einen großen Einfluss haben. Hierzu zählen Stand-by-Anzeigen, ständig angesteckte Ladegeräte und vieles mehr. So lässt sich mit einfachen Mitteln wie einer Master-Slave-Steckdose bereits viel erreichen.

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