Yacht Sparen

Jeder Euro zählt

Sparen – manchmal eine Notwendigkeit

Facebook & Co.
Sparen – manchmal eine Notwendigkeit

Bei vielen ist es jeden Monat aufs Neue eine Herausforderung, mit dem vorhandenen Einkommen alles zu bezahlen. 

Yacht Sparen

Jeder Euro zählt – wer clever spart, hat am Monatsende mehr von seinem Geld und kann sich auch mal etwas extra leisten.

Deshalb ist es nicht nur eine gute Idee, sondern oftmals eine Notwendigkeit, zu sparen. Außerdem ist es wichtig, für dringende Anschaffungen, beispielsweise weil die Waschmaschine kaputt gegangen ist, ein kleines Polster anzulegen.

Nicht jeder will oder kann gleich einen Kredit aufnehmen, um größere Anschaffungen zu finanzieren.

Das Gesparte kann auch dazu dienen, sich endlich einen Lebenstraum zu erfüllen, beispielsweise die große Reise an die Südsee. Nachfolgend ein paar Spartipps, die sich leicht umsetzen lassen und in den Bereichen Haushalt und Einkauf beim Sparen helfen.

 

Schon seit Jahren ist die Preisentwicklung bei Strom und Heizenergie stetig steigend. Wer hier langfristig sparen möchte, darf nicht nur den Verbrauch betrachten, sondern sollte auch einen Blick auf die Anbieter und ihre Preise werfen.

Die Tarife bei Strom, Gas, Internet oder Telefon steigen beständig

Die Energiepreise, insbesondere für Strom und Heizenergie, steigen immer weiter an. Mit dem cleveren Wechsel zu einem günstigeren Anbieter können Privatkunden bei Strom und Gas leicht 300 bis 500 Euro im Jahr einsparen.

Auch bei Telefon, Handy und Internet lassen sich monatlich 20 bis 30 Euro problemlos einsparen. Das sind zwischen 240 und 360 Euro im Jahr. Hier kann es manchmal helfen, beim Provider anzurufen und zu sagen, die Rechnung sei zu hoch. In vielen Fällen kommen die Anbieter ihren Kunden mit Rabatten oder günstigeren Tarifen entgegen. Macht der Provider keine Zugeständnisse, gibt es noch andere – mit oft besseren Konditionen.

In beiden Fällen – bei der Energieversorgung und der Versorgung mit Telefon und Internet – ist der Tarifdschungel kaum noch überschaubar. Wer wechseln möchte ist dennoch nicht auf verlorenem Posten, sondern kann Services im Internet nutzen, die den Preisvergleich übernehmen.

Versicherungen – nicht alle sind notwendig

Fast jeder hat sie, die Versicherungspolicen oder Zusatzoptionen, die wenig sinnvoll oder einfach viel zu teuer sind. Ein gutes Beispiel ist die separate Glasversicherung. Sie ist dann sinnvoll, wenn das Haus eine große Einfachverglasung hat. In vielen Fällen sind Glasschäden bereits über die Hausratversicherung abgedeckt, die eigentlich jeder haben sollte. Auch eine Gepäckversicherung ist oft gar nicht notwendig, weil sie ebenfalls in der Hausratversicherung enthalten ist. Vielen erscheint es sehr wichtig, das Smartphone gegen Diebstahl oder andere Schäden zu versichern. Doch sind die Kosten meist viel zu hoch im Vergleich zu den Anschaffungskosten, wenn es tatsächlich zum Totalverlust kommt.

Viele Schutzleistungen, wie sie häufig in Premium- oder Luxus-Policen enthalten sind, sollten ebenfalls auf den Prüfstand. Ist das Auto bereits älter, ist eine Vollkaskoversicherung und die damit verbundenen hohen Prämien nicht notwendig. Außerdem sind bei der Prämienberechnung die Versicherungssummen sehr wichtig. Wer eine Privathaftpflichtversicherung mit nur 20 Millionen Euro Deckungssumme abschließt, ist schon sehr gut versichert. Die Police mit einer Deckungssumme von 80 Millionen ist meistens viel teurer, doch in den wenigsten Fällen ist eine so hohe Deckungssumme wirklich erforderlich.

Die Mietkosten überprüfen

Nicht immer ist die im Mietvertrag geforderte Miete gerechtfertigt. Mieter sollten immer die Wohnung nachmessen, ob die berechnete Quadratmeterzahl auch tatsächlich vorhanden ist. Es kommt vor, dass eine Wohnung im Vertrag etwas größer angegeben ist, einfach um mehr Miete zu kassieren. Häufig sind auch Mieterhöhungen nicht zulässig. Das sollten Mieter im Einzelfall von einem Experten prüfen lassen.

Liegen in einer Wohnung Mängel vor, die die Nutzung einschränken, darf der Mieter die Miete mindern. Ist die Wohnung beispielsweise verschimmelt, ist eine Mietminderung von zehn bis 30 Prozent möglich. Sind die Fenster und Außentüren undicht, dürfen Mieter die Mietzahlung um bis zu 20 Prozent kürzen. Auch hier ist es wichtig, sich vor der Kürzung der Mietzahlung von einem Experten, wie es sie beispielsweise bei Mietervereinen gibt, beraten zu lassen.

In den Supermärkten ist das Angebot reichhaltig. Das verführt sehr leicht zu Spontankäufen. Dagegen hilft unter Zeitdruck und mit Liste einkaufen zu gehen.

Beim Einkaufen sparen

Das Einkaufen ist in vielen Haushalten der größte Brocken. Wer hier umsichtig ist, kann richtig etwas für das Haushaltsbudget tun. Der beste Zeitpunkt für den Einkauf ist samstags vor Ladenschluss. Dabei ist es wichtig, nie ohne Einkaufsliste einkaufen zu gehen. Die Liste lässt sich im Lauf der Woche ganz in Ruhe erstellen. Der Einkaufszettel hilft dabei, nur das zu kaufen, was auch wirklich gebraucht wird. Die Lockangebote bleiben so leichter in den Supermarktregalen. Die knappe Zeit sorgt für mehr Konzentration beim Abarbeiten der Liste. Außerdem gibt es in vielen Supermärkten gerade bei frischen Produkten am Wochenende gegen Feierabend günstige Angebote, damit die Regale leer werden. Das gilt beispielsweise bei Joghurt, Obst, Gemüse und frischem Salat. Eine App kann ebenfalls helfen, Geld zu sparen.

Beim Kaffee lässt sich ebenfalls gewaltig sparen. Kaffeemaschinen mit Pads oder Kapseln werden immer billiger, doch der Preis pro fertiger Tasse Kaffee steigt. Zudem produzieren die Kapseln sehr viel überflüssigen Müll. Wer nichts weiter als Kaffee in seiner Tasse haben möchte, greift am besten zu Filterkaffee und einer althergebrachten Kaffeemaschine oder einer French Press. Der Preis für 500 Gramm Markenkaffee liegt bei etwa vier bis fünf Euro. Für die Kaffeepads für die gleiche Menge Kaffee müssen Verbraucher zwischen 35 und 45 Euro hinblättern. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

In vielen Supermärkten gibt es Produkte günstiger, die schon fast das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben. Viele dieser Lebensmittel, wie Nudeln oder andere Trockenprodukte, sind viel länger haltbar, sofern sie trocken gelagert werden. Auch Milchprodukte sind nicht schlecht, nur weil das Datum übergangen ist. Wenn sie noch gut schmecken und riechen und keinen sichtbaren Schimmel haben, können sie bedenkenlos verzehrt werden. Vorsicht ist bei Fleisch und Fisch geboten. Wenn hier das Datum überschritten ist, besteht ein echtes gesundheitliches Risiko.