Robbie Willams

Von der Boygroup zum Megastar

So hat Robbie Williams sich verändert

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Robbie Williams, Ex-"Take That"-Mitglied und absoluter Megastar, meldet sich nach 3 Jahren Musikbusiness-Abstinenz zurück. Er kann mittlerweile auf eine fast 30-jährige Karriere zurückblicken.

Neues Album "Heavy Entertainment Show"

Robbie Williams ist wieder da! Nach drei Jahren Pause veröffentlicht der 42-Jährige am 4. November sein 11. Studioalbum "Heavy Entertainment Show". Auf Facebook veröffentlichte der Brite, der seit Jahren in Los Angeles lebt, am Sonntag (25.09.) bereits  ein Teaservideo. "Die Besten sterben gerade alle, aber ich bin noch da, genießt mich also, solange es noch geht", scherzt er dort. Fans dürfen sich auf insgesamt 16 neue Tracks freuen. Bereits am Freitag (30.09.) wird die Single "Party Like A Russian" veröffentlicht.

Erfolg mit "Take That"

Von 1990 bis zum 17. Juli 1995 war Robbie Williams Mitglied der britischen Boyband "Take That". Zusammen mit Gary Barlow, Mark Owen, Howard Donald und Jason Orange eroberte der damals 16-Jährige aus Stoke-on-Trent die Herzen der Teenie-Mädels im Sturm. "Take That" gilt als eine der erfolgreichsten britischen Bands aller Zeiten und bereitete den Weg für alle nachfolgenden Boygroups wie die "Backstreet Boys" und "Caught in the Act".  

Am 13. Februar 1996 gab die Band schließlich ihre Trennung bekannt. Für viele Mädchen brach damals die Welt zusammen. Nofall-Hotlines richteten extra Hotlines ein, um die verzweifelten Jugendlichen trösten zu können.

Erster Solo-Erfolg mit "Angels"

Nachdem Robbie Williams zunächst seine neu gewonnene Freiheit genoss und hauptsächlich auf Partys unterwegs war, veröffentlichte er 1997 sein erstes Solo-Album "Life Thru a Lens". Zuerst sah es so aus, als würde das Album floppen und Robbies Solo-Karriere schon zu Ende, bevor sie richtig angefangen hatte. Doch dann veröffentlichte er die Single "Angels". Ab da war sein Erfolg nicht mehr aufzuhalten.

Mit seinem zweiten Album "I've Been Expecting You" (1998) feierte Robbie Williams große Erfolge in Europa. In den USA konnte Robbie Williams allerdings nie richtig Fuß fassen. Dafür landeten seine Alben "Sing When You're Winning" (2000) und "Swing When You're Winning" (2001), "Escapology"(2002) , "Intensive Care" (2005), "Rudebox" (2006), "Reality Killed The Video Star" (2009), "Take The Crown" (2012) und "Swing Both Ways" (2013) in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Großbritannien auf Platz 1 der Charts. 

Robbie Williams als Entertainer

2003 stand Robbie Williams auf dem Gipfel seines Erfolgs. Seine Konzerte in den größten Konzertlocations Europas waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, an drei aufeinanderfolgenden Tagen trat er vor 125.000 Zuschauern im britischen Knebworth auf. Seine besonderen Qualitäten als Entertainer machten ihn zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten Sänger dieser Jahre. "Auf einem Robbie Williams-Konzert hat man das Gefühl, dass er nur für einen selbst singt", war ein häufig gehörter Satz in dieser Zeit. 

Drogensucht und Depressionen

In seiner Biografie "Feel" (2004) thematisierte Robbie auch seine Drogensucht, Ängste und Depressionen. Ein Thema, das ihn noch länger begleiten sollte. Auf seinem  2006 erschienenen Album "Rudebox" präsentierte Robbie einen neuen Dance/Electro-Stil, der den meisten Kritikern und Fans nicht gefiel. Er zog sich daraufhin für zwei Jahre aus der Öffentlichkeit zurück und besuchte eine REHA-Einrichtung in den USA, nachdem er mit angeblichen UFO-Sichtungen und Drogenproblemen Schlagzeilen machte. 

2010 ging Robbie Williams nochmal mit seinen alten Bandkollegen von "Take That" mit dem Album "Progress" auf Tour. 

Glücklicher Familienvater

Der 42-Jährige, der seit dem Beginn seiner Karriere mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen hatte, scheint sich inzwischen gefangen zu haben. Er lebt mit seiner Frau Ayda Field, einer amerikanischen Schauspielerin, in Los Angeles und hat mittlerweile zwei Kinder, Tochter Theodora Rose und Sohn Charlton Valentine.

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