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U2, Grammy Awards, 2018

Zusammenfassung

Die Grammy-Awards im Schnelldurchlauf

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Die Grammy-Awards im Schnelldurchlauf

Zum 60. mal wurde am vergangenen Wochenende der wohl wichtigste Musikpreis verliehen - der Grammy Award.

Cyndi Lauper, Grammys, 2018

Auch Cyndi Lauper zeigte sich stark bei der Verleihung der Grammy-Awards.

Nun zum zweiten mal in Folge wurde dem TV-Host, Comedian und Schauspieler James Corden das Vertrauen in die Hand gelegt, die Grammy-Awards zu moderieren. Mit seiner sympathischen und sich selbst nicht zu ernst nehmenden Art hat er es doch geschafft, durch die wohl politisch wichtigste Preisverleihung der letzten Jahre zu leiten.

Die Performances

Neben den Preisverleihungen gehören die Liveauftritte zu den wichtigsten Teilen der Show. Und auch dieses Jahr waren die Namen groß und Darbietungen großartig. Auffällig war, wie die Konstellationen für die Performances zusammengestellt worden. Jung trifft auf alt scheint als unausgesprochenes Motto sich durch die ganze Verleihung gezogen zu haben. Kendrick Lamar der zusammen mit U2 auf der Bühne steht, Childish Gambino der für den Song "Terrified" einen 10-jährigen Kinderdarsteller auf die Bühne geholt hat, Sting der gemeinsam mit Shaggy deren neuesten Titel "Don't Make Me Wait" vorgetragen hat und Elton John der gemeinsam mit Miley Cyrus seinen Hit "Tiny Dancer" zum besten gegeben hat. Auch Cyndi Lauper ist gemeinsam ist gemeinsam mit Kesha aufgetreten.

Die Message

Um Aufmerksamkeit für die #TimesUp-Bewegung zu erregen trugen die Stars kaum schwarze Kleider und schmückten sich als Zeichen der Solidarität mit einer weißen Rose. Miley Cyrus hielt beispielsweise eine in der Hand, andere Stars hatten die Rose fest an der Kleidung angebracht und auf dem Flügel von Elton John war plakativ auch eine platziert. Dabei ist die Bewegung eine Antwort auf die #MeToo-Debatte, die mit den Vorwürfen gegen Filmproduzent Harvey Weinstein seinen Anlauf nahm. Seit der Gründung am 1. Januar 2018 setzen sich zudem vermehrt diverse Prominente unter diesem Motto gegen sexuelle Übergriffe ein.

Politisches Statement

Politisch wurde es dann, als ein zuvor aufgenommener Clip von James Corden gezeigt wurde. Dort lasen diverse Musiker, darunter Snoop Dogg, DJ Khaled und John Legend aus dem Enthüllungsbuch Fire & Fury vor, das sich gegen Trump und seine Lebens- und Arbeitsweise richtet. Zum Ende des Video zeigte sich noch Demokratin Hillary Clinton, die ebenfalls aus dem Buch vorlas. Bei Republikanern stieß die Aktion natürlich sauer auf, aber gerade die von Demokraten geprägte Künstlerszene zeigte sich unterstützend.

Gewinner des Abends

Bruno Mars hat die meisten Preise mit nach Hause genommen. Sechs an der Zahl, darunter unter anderem für das beste Album des Jahres mit "24k Magic" sowie mit dem besten Song und der Single des Jahres mit "That's What I Like". Rapper Kendrick Lamar und Country-Star Chris Stapleton sahnten jeweils drei Grammys ab. Ed Sheeran hingegen, der nicht an dem Event teilgenommen hat, gewann lediglich zwei Preise. Trotz ganzer acht Nominierungen ist Jay-Z als Top-Favorit übrigens komplett leer ausgegangen.

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