Neverland Ranch, Michael Jackson

Hat James Safechuck bei seinen Anschuldigungen gelogen?

Neue Diskussion um "Leaving Neverland"

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Neue Diskussion um "Leaving Neverland"

Seitdem die Dokumentation "Leaving Neverland" in den USA ausgestrahlt wurde, wird diskutiert. Nun wird die Aussage von James Safechuck angezweifelt. 

Michael, Jackson, Los, Angeles, Kalifornien, um, 1990

Ist er schuldig oder ist er es nicht? Eine Frage, die sich jeder stellt, seitdem die Dokumentation "Leaving Neverland" ausgestrahlt wird. Eine Dokumentation, die zwei angebliche Opfer von Michael Jackson ins Rampenlicht rückt. James Safechuck und Wade Robson behaupten von dem Musiker während ihrer Kindheit missbraucht worden zu sein. Paris Jackson, die Tochter des verstorbenen Künstlers, musste sogar nach der Veröffentlichung der Doku in eine Klinik. Doch nun meldet sich der Autor Mike Smallcombe zu Wort, der Zweifel an der Richtigkeit der Aussage von Safechuck hochkommen lassen. 

Was ist passiert?

Safechuck klagt Jackson an, ihn von 1988 bis 1992, also über vier Jahre, in einer nachgebauten Bahnstation auf der Neverland Ranch missbraucht zu haben. Doch glaubt man Smallcombe, kann das gar nicht der Wahrheit entsprechen. Denn diese Station sei erst im September 1993 zum Bau genehmigt worden. 

Aussage erlogen?

Daraufhin meldete sich auch der Regisseur der Doku zu Wort und kommentierte unterhalb des Tweets: "Ja, es scheint keinen Zweifel am Datum der Station zu geben. Das Datum, bei dem sie falsch liegen, ist das Ende des Missbrauchs." Hat Safechuck also nur die Daten durcheinander gebracht? Wurde er eigentlich viel länger missbraucht? Oder ist die Aussage von Safechuck einfach nur schlichtweg falsch? Eine Frage, die momentan wohl nur der Ankläger selber weiß. 

Ungereimtheiten auch bei Robson

Auch bei Wade Robson, dem zweiten Ankläger, finden sich ein paar Ungereimtheiten bei seinen Aussagen. Er behauptete in der Doku, er sei nie auf dem Familienausflug zum Grand Canyon mitgefahren und sei mit Jackson allein gelassen worden. Jedoch schrieb die Mutter von Robson in beglaubigten Dokumenten von 1993 und 2016, "die ganze Familie" sei bei dem Auflug dabeigewesen. 

Smallcombe twitterte dazu: "Wade Robson hat detailliert erzählt, wie er zum ersten Mal missbraucht worden sei. Wie seine Familie ihn auf Neverland allein ließ und zum Grand Canyon ging. Das kann jedoch als unwahr nachgewiesen werden. Und dennoch hat er es der ganzen Welt erzählen können, ohne jede Kontrolle."

Regisseur Dan Reed bestätigte, dass die Aussagen der beiden Ankläger ungenau seien. Jedoch meinte er auch, Safechuck und Robson seien nicht an Geld vom Nachlass Jacksons interessiert, sondern nur an Gerechtigkeit.

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