Take That

Die Geschichte einer Band

So haben sich "Take That" über die Jahre verändert

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So haben sich "Take That" über die Jahre verändert

Take That haben sich nicht nur in ihrer Konstellation immer wieder verändert. Wie, wo und wann? Das haben wir hier für euch zusammen gestellt.

Take That

Take That wieder vollständig bei einem Konzert 2011.

Die Band Take That wurde 1990 in Manchester gegründet. Nach den Beatles waren sie die erste Boyband aus Großbritannien, die einen vergleichbar großen Hype auslöste. Als Band formierten sich Gary Barlow, Robbie Williams, Howard Donald, Jason Orange und Mark Owen aufgrund einer Zeitungsanzeige von Nigel Martin-Smith, mit der er talentierte Sänger für eine neue Boyband finden wollte.

Hier haben wir die Geschichte der Band für euch zusammengefasst.

Take That - Die Bandgeschichte

Die Anfänge

Als Take That noch in den Anfängen ihrer Bandgeschichte stand, war vor allem Gary Barlow die treibende Kraft, wenn es um die Komposition neuer Songs ging. Bei 31 von 44 Titeln, die in den 90er Jahren erschienen, hatte er die musikalische Verantwortung. Deshalb sollte Barlow ursprünglich auch Leadsänger aller seiner Songs werden - am Ende fungierten aber alle Bandmitglieder mal als Leadsänger.





Could It Be Magic

Die ersten Auftritte der Band fanden vor allem in Clubs der homosexuellen Szene statt. Aufmerksamkeit über die Szene hinaus erlangte die Band zum ersten Mal mit einem Coversong. Bei dem Cover von „Could It Be Magic“, ursprünglich 1971 von der Band Featherbed mit Barry Manilow veröffentlicht, sang Robbie Williams die Leadstimme.





"Pray"

Mit den Singles „Pray“ und „Babe“, gesungen und komponiert von Gary Barlow, gelang der Band dann der große Durchbruch, der den dauerhaften Erfolg mit sich zog. Das 1995 erschienene Album „Nobody Else“ war das letzte bevor Robbie Williams die Band verließ. Mit diesem Album gelang der Band auch der internationale Erfolg.





Williams verlässt die Band

1995 verließ Robbie Williams die Band. "Take That" beendete die Welttournee damals dann mit den verbleibenden Mitgliedern. 1996 wurde die Band dann offiziell aufgelöst. Einige Fans traf das Ende der Band wohl so hart, dass die Telefon-Seelsorge überlastet war. In Deutschland wurden sogar gesonderte Seelsorge Hotlines eingerichtet.





"Angels"

Nach dem Ende von "Take That" ging die Presse davon aus, dass der Frontsänger Gary Barlow eine erfolgreiche Solokarriere starten würde. Umso überraschender war, dass es dann Robbie Williams war, der 1997 den Welthit „Angels“ veröffentlichte. Vorher war Williams oft nur mit Party- und Drogenexessen aufgefallen.





Gary Barlow Solo

Auch Gary Barlow versuchte sich an einer Solo-Karriere und war erst auch erfolgreich, machte dann aber zusammen mit seinem Management den Fehler auf Tournee in Sudamerika und den USA zu gehen. Das extra für den US Markt produzierte Album floppte. Als er nach Großbritannien zurückkehrte, hatte Williams seinen Platz eingenommen. Williams wetterte in Interviews immer wieder gegen Barlow, worauf dieser lange nichts mehr unter eigenem Namen veröffentlichte. In dieser Zeit zog er sich zurück und machte sich einen Namen als Songwriter. Bis heute schreibt er erfolgreich Songs für andere Künstler.





Herbst 2005

Im Herbst 2005 belebten Barlow, Owen, Orange und Donald "Take That" wieder. Die Tour durch Großbritannien 2006 ist innerhalb von 30 Minuten ausverkauft gewesen. 2007 startete die Band, auch weiterhin ohne Williams, die „Beautiful World Tour“.





Robbie Williams kehrt zurück

Im August 2010 gab Robbie Williams seine Rückkehr zu Take That bekannt. Im Oktober erschien „Shame“, eine Single von Barlow und Williams, in der sie sich musikalisch und persönlich versöhnten. Auch im Oktober folgte das Album „Progress“, auf dem Take That wieder komplett war. Die Reunion der Band hielt aber nicht lange. 2011 wurde bekannt, dass die Band erneut eine Pause einlege. Ausgestiegen sei aber keines der Mitglieder.





Während der offiziellen Pause bei den Olympischen Spiele

2012 trat die Band bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele in London auf. Williams performte nicht, weil er bei seiner hochschwangeren Frau in den USA war.





Das Comeback

2014 kehrte "Take That" zu dritt zurück ins Studio, um das Siebte Album der Band aufzunehmen, immer noch ohne Williams. Auch Orange wirkte nicht mehr mit. 2016 veröffentlichte "Take That" dann ihr achtes Album.

2019 geht die Band anlässlich ihres 30. Jubiläums auf Welttournee, wieder zu dritt.





Hört hier doch mal in den HAMBURG ZWEI Livestream rein. 

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