Rod Stewart, Konzert, Barclaycard Arena

Rod Stewart live in Concert

Konzertbericht von Maren Schumacher

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Bilderserie

HAMBURG ZWEI Reporterin Maren Schumacher war am Sonntagabend in der Barclaycard Arena dabei, als Mega-Star Rod Stewart vor rund 16.000 Zuschauern gespielt hat. Wie es ihr gefallen hat, lest ihr in ihrem Konzertbericht! Auch Mister Music und HAMBURG ZWEI Morgen-Moderator Fabian Kühne war mit dabei und hat das Konzert gemeinsam mit unseren Gewinner aus einer Loge gesehen.

Die Bühne

Es war mal eine neue Erfahrung im Oberrang in der obersten Reihe zu sitzen. So ist man zwar relativ weit weg von der Bühne, hat aber einen super Gesamtüberblick. Vor Beginn der Show verdeckte ein weißer Vorhang mit dem Gesicht von Rod in Aquarellfarben die Bühne. Während des Konzerts gab es im Hintergrund eine flächendeckende Leinwand, die mal Rod Stewart, mal alte Plattencover oder wunderschöne Lampions zeigten.





Die Show

Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, was für eine Show mich erwarten würde. Ich hatte Rod Stewart vorher noch nie gesehen und war positiv davon angetan, dass man auch mit verhältnismäßig wenig einen runden Abend gestalten kann. Ed Sheeran reicht eine Gitarre, Rod Stewart hat dafür fünf Frauen plus Band auf der Bühne. Dazu wunderschöne Videoanimationen, bunte Luftballons und signierte Fußbälle für die Fans.





Seine Outfits

Die Show startet Rod in einer schwarzen Hose mit seitlich roten Streifen und einer Jacke mit Leoparden-Muster. Seine Backroundsängerinnen waren dabei immer an Rods Outfit angepasst. Später wechselte er in ein gepunktetes Outfit, was für meinen Geschmack etwas albern aussah, da es für einen 74-Jährigen dann doch etwas sehr verspielt aussah. Danach trug er bis zum Schluss einen weißen Anzug mit einem abstrakten Muster.





Seine Band

Natürlich brauch ein Rod Stewart jede Menge heiße Frauen an seine Seite. So hatte er fünf sexy Backroundsängerinnen, die zwischendurch zum Überbrücken auch mal Stepptanz gemacht haben oder "Go your own way" von Fleetwood Mac gesungen haben. Neben dem Schlagzeug, einem Glitzerkeyboard und den Gitarren ist vor allem EIN Instrument herausgestochen: Eine wunderschöne Harve!





Der Sound

Gerade bei den schnelleren und lauteren Hits war Rod zeitweise nur schlecht bzw. leise zu hören. Ob das ein technisches Problem war oder Rod die Kraft in der Stimme fehlte, kann ich schwer beurteilen. Bei den Balladen hingegen war das Verhältnis super. Seine Herkunft war auch musikalisch nicht zu überhören. Zwischendurch gab es immer wieder den typischen Dudelsacksound und Geigeneinlagen im schottischen Stil.





Die Stimmung

Ein Thema, was mich beim Deutschen Publikum immer etwas stört: Sowohl im Innenraum als auch in den vorderen Reihen saßen die Menschen teilweise wie regungslos und angewurzelt auf ihren Plätzen. Da frage ich mich dann: Wollt ihr eigentlich hier sein oder seid ihr die Begleitung, die eigentlich keine Lust auf das Konzert hat? Bei Rod Stewart hat sich gezeigt, dass er an diesem Abend der Balladenheld war, wo er (mal wieder) die Frauen auf seiner Seite hatte, die später bei seinen größten Hits wie "Sailing" oder "Have I told you lately" mitgesungen haben.





Die Highlights

Zwar keine Neuheit auf seinen Konzerten, aber ein schöner Entertainmentfaktor. Während er früher noch selber Fußbälle in die Menge geschossen hat, hat es diesen Abend eine Fußballmaschine übernommen. Nach dem Konzert habe ich dann in einige glückliche Gesichter geschaut, die stolz ihren gefangenen (und signierten) Fußball nach Hause trugen. Ähnlich war es mit verschieden großen, bunten Ballons die während des Konzertes in die Arena von der Decke fielen.

Insgesamt hat mich Rods entspannte, positive Art gefreut. Er müsste den ganzen Tourwahnsinn ja nicht mehr machen, aber es scheint ihm auch nach über 40 Jahren Musik immer noch Freude zu machen. SCHÖN!





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