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Gründung der Band

Die Geschichte von Queen beginnt Mitte der 1970er Jahre, als der Gitarrist Brian May und der Schlagzeuger Roger Taylor mit ihrer Band "Smile" nur wenig Erfolg haben. Leadsänger der Band ist damals Timm Staffell, der mit einem jungen Mann namens Farrokh Bulsara befreundet ist. Bulsara ist von der Band sehr angetan und wird 1970 der Leadsänger, als sich Staffell entschließt auszusteigen, – und ändert seinen Namen in Freddie Mercury. Als Mercury mit seiner Mischung aus Rock und Operette Brian May und Roger Taylor mit der neuen Musikrichtung überzeugen kann, fehlt nur noch der Bassist John Deacon, der 1971 dazustößt. Neben seinem eigenen Namen ändert Mercury auch den der Band und die vier jungen Männer nennen sich ab sofort Queen. In ihrer Heimat finden sie schnell Fans und ziehen durch London und Umgebung. Sie schicken ein Demotape an die Plattenfirma EMI, die die neuartige Band unter Vertrag nimmt.

Durchbruch im Musikgeschäft

Mit ihrem ersten Album "Queen I" (1972) erreichen sie jedoch noch nicht den ersehnten Erfolg und das Album floppt in Europa.
Als das Album "Queen II" 1974 auf den Markt kommt ist der ersehnte Durchbruch im britischen Musikgeschäft erreicht und landet auf Platz fünf der hiesigen Albumcharts. Im selben Jahr erscheint noch das Album "Sheer Heart Attack", das Titel wie "Killer Queen" und "Bohemian Rhapsody" – der bester Song des Jahres 1976 wird – enthält. Mit letzterem Titel schreiben sie sogar Musikgeschichte: mit einer Länge von fast sechs Minuten und einem Song, der eher einer Oper ähnelt als einem klassischen Rocksong kann sich die Komposition ganze neun Wochen auf Platz eins der britischen Charts halten. Spätestens jetzt feiert die Band internationale Erfolge.
Mit dem Erscheinen des Songs "We Are the Champions", der von Freddie Mercury komponiert wurde, erreichen sie tausende Menschen. Mit weiteren Songs wie "We Will Rock You" und "Another One Bites The Dust" beweist die vierköpfige Band, dass sie vor Vielfalt in der Musik nicht zurückschrecken, und diese auch beherrschen.
Schon 1981 erscheint das erste Greatest-Hits-Album von Queen, das bis heute das kommerziell erfolgreichste Album Großbritanniens ist.

Bühnenspektakel bei Konzerten

Besonders berühmt sind Queen damals für ihre Konzerte, die Arenen und Stadien überall in der Welt füllen und besonders durch spezielle Inszenierungen, die das Werk Freddie Mercurys sind, überzeugen. Auftritte im Wembley-Stadion, Hyde-Park und beim Festival Rock in Rio wurden durch provozierende Kleidung wie enge Anzüge, weit ausgeschnittene Tanktops und Make-up, noch außergewöhnlicher.

Disco-Beats statt Rock-Operette

Anfang der achtziger Jahre kommt ein weiterer Meilenstein im Steckbrief der Band hinzu, als sie mit Musiker David Bowie das Lied "Under Pressure" komponieren, der sich zum Welthit wandelt.
Im Jahr 1982 nehmen sie das Album "Hot Space" auf, das sich sehr von ihren bisherigen Alben musikalisch unterscheidet. Die Aufnahmen finden in München statt, dass zu diesem Zeitpunkt stark von Disco-Beats geprägt ist, was sich ebenfalls auf dem Album von Queen widerspiegelt. Mercury lebt zu dieser Zeit abwechselnd in New York und München, wo er seine Homosexualität frei ausleben kann. Damit hat die Band jedoch zu viel gewagt und die Presse und Fans beginnen die Arbeit der vierköpfigen Gruppe zu verurteilen. Das auf dem Album enthaltene Lied "Life is Real" kann jedoch viele von sich überzeugen, wird es doch dem gerade erschossenen John Lennon gewidmet.

Zurück zu den Wurzeln

1984 erobern sie jedoch ihre Fans zurück mit dem Album "The Works", das stilistisch wieder Ähnlichkeit mit den ersten Alben hat. Ein Jahr danach spielen sie vor 250.000 Zuschauern beim "Rock in Rio"-Festival und kurz darauf bei Bob Geldofs Live Aid Konzert in London vor über 70.000 Menschen.
Auch das zwölfte Album der Gruppe "A Kind Of Magic" wird ein voller Erfolg und erreicht in fünf Ländern die Top-5-Position der Albumcharts – und wird nebenbei mit Platin und Gold ausgezeichnet.
1987 gehen die vier Bandmitglieder nebenbei schon eigene Wege und Freddie Mercury schreibt den Eröffnungstitel der Olympischen Spiele 1992, der von Montserrat Caballé interpretiert wird.

Erkrankung und Tod Freddie Mercurys

Trotz dem verschlechternden Gesundheitszustand Mercurys nimmt er 1989 das Album 2The Miracle" auf und veröffentlicht zwei Jahre später das Album "Innuendo". Titel wie "I'm Going Slightly Mad", "These Are The Days Of Our Lives" und "The Show Must Go On2 wirken wie Anspielungen auf die Vorahnung Mercurys, dass er nicht mehr lange leben würde.
Nach mehreren Spekulationen um eine AIDS-Erkrankung Mercurys, die er zunächst dementierte, gibt der Sänger am 23. November 1991 bekannt, dass die Annahmen der Wahrheit entsprechen. Am darauffolgenden Tag stirbt Freddie Mercury im Alter von 45 an einer Lungenentzündung.
Einige Monate nach dem Ableben Mercurys findet im Wembley-Stadion in London das "Freddie Mercury Tribute Concert" statt, das von seinen Bandkollegen organisiert wird. Dabei lassen es sich Stars wie George Michael, Elton John und Guns’N Roses nicht nehmen, die bekanntesten Queen-Songs mit den verbliebenen Bandmitglieder neu zu interpretieren.
Drei Jahre nach Freddie Mercurys Tod, erscheint das letzte Album "Made In Heaven" von Queen, auf dem auch drei Songs enthalten sind, die aus Freddie Mercurys Feder stammen. Diese hat er kurz vor seinem Tod mit der Band aufgenommen.

Die Band ohne Freddie Mercury

In den Folgejahren treten Queen hin und wieder auf, während sich Deacon dazu entschließt sich 1997 aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen. Brian May und Roger Taylor schreiben gemeinsam mit Ben Elton jedoch das Musical "We Will Rock You", welches 2002 Premiere feiert.
Nach einem Auftritt beim Goldenen Thronjubiläum der Queen kündigen Queen 19 Jahre nach der letzten Konzerttournee erneut Eine an. Den Gesangpart übernimmt hierbei der Sänger Paul Rogers, vorher Mitglied der britischen Band "Free". Fünf Jahre später endet die Zusammenarbeit.
2011 erscheint unter der Universal Music Group das Gesamtwerk der Band mit zusätzlichem Bonusmaterial auf dem Markt. Weiterhin ist ein Filmprojekt in der Planung, bei dem Freddie Mercury von Komiker Sasha Baron Cohen übernommen werden soll.

Diskografie Queen - Alben

Studioalben

1973 – Queen
1974 – Queen II
1974 – Sheer Heart Attack
1975 – A Night at the Opera
1976 – A Day at the Races
1977 – News of the World
1978 – Jazz
1980 – The Game
1980 – Flash Gordon – Original Soundtrack Music
1981 – Greatest Hits
1982 – Hot Space
1984 – The Works
1986 – A Kind of Magic
1989 – The Miracle
1991 – Innuendo
1991 – Greatest Hits II
1992 – Classic Queen
1995 – Made in Heaven
1997 – Queen Rocks
1999 – Greatest Hits III
2005 – Return of the Champions
2006 – Stone Cold Classics
2008 – The Cosmos Rocks
2009 – Live in Ukraine
2009 – Absolute Greatest
2011 – Deep Cuts – Volume 1 (1973-1976)
2011 – Deep Cuts – Volume 2 (1977-1982)
2011 – Deep Cuts – Volume 3 (1984-1995)





Live-Alben

1979 – Live Killers
1986 – Live Magic
1989 – At the Beeb
1992 – Live at Wembley ‘86
2004 – Queen on Fire – Live at the Bowl
2007 – Queen Rock Montreal





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