Sting

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Er war Mitglied einer der erfolgreichsten 80er Bands und führt eine preisgekrönte Solokarriere mit mehreren Nummer eins Hits: Sting ist mit seiner unverwechselbaren Stimme in die Musikgeschichte eingegangen und als Sänger der Band The Police schaffte er es zu einer Weltberühmtheit.  

Stings Leben vor der Musik

Sting, mit bürgerlichen Namen Gordon Matthew Thomas Sumner, wurde 1951 in England geboren und war vor seiner Zeit als Musiker Busfahrer, Bauarbeiter und Musik- und Englischlehrer an der St Paul's First School in Cramlington tätig. Während er tagsüber in einem normalen Job arbeitete, verbrachte er seine Abende und Wochenenden mit seinen Jazz-Gruppen wie "Phoenix Jazzmen", "Newcastle Big Band" oder "Last Exit". Dort bekam er auch seinen späteren Künstlernamen Sting. Bei einem Auftritt zog Gordon einen gelb-schwarz gestreiften Pullover an und wurde von seiner Band deswegen aufgezogen, weil er in ihren Augen wie eine Wespe aussah. Sumner wurde zu Sting (deut. Stachel) und behält den Künstlernamen bis heute bei.

Gründung von The Police

Nachdem Gordon bei einer Aufnahme von Nik Turner und Harry Williamson mit Steve Hillage, Gilli Smyth, Steve Broughton und Mike Howlett gegen Atomkraft mitgewirkt hatte, stellte Howlett die Band "Strontium 90" zusammen. Die Band bestand aus Sting, Stewart Copeland und Andy Summers, aber hielt sich nur für kurze Zeit. 1977 vereinigten sie sich die Musiker wieder zu der legendären Band "The Police". 

Erfolg und Auflösung von The Police

Sting, der Bassist und Sänger der Band, veröffentlichte mit Summers und Copeland im Jahre 1978 das Debütalbum Outlandos d'Amour. Zuvor tourten sie durch durch die USA und waren mit ihrer ersten Tour bereits kommerziell erfolgreich trotz des Flops ihrer Single "Roxanne". Nach einem Jahr stellte sich der Erfolg für die Band und das Lied ein, dass Platz 12 der britischen Charts erreichte. Es folgten die Alben "Reggatta de Blanc" (1979), "Zenyattá Mondatta" (1980), "Ghost in the Machine" (1981) und "Synchronicity" (1983).  Vier der fünf Alben von der britischen Rock Pop Band erreichten Platz 1 der britischen Album-Charts und gewannen zahlreiche Preise wie sechs mal den Grammy Award und zweimal den Brit Awards. Nach der Tour zu "Synchronicity" gab die Band 1986 bekannt, dass sie eine Auszeit brauchen, da es durch den Erfolgsdruck zu Spannungen innerhalb der Band gekommen war. Jahre später versöhnten sich die Mitglieder wieder und spielten sogar auf Stings Hochzeit. 2007 kündigte The Police ihre letzte Tour an, die 2008 in New York aufhörte und mit der einvernehmlichen Trennung der Band endete.

Solokarriere von Sting 

Während seiner Zeit bei The Police veröffentlichte Sting bereits 1985 sein erstes Soloalbum "The Dream of the Blue Turtles" und feierte mit seiner Single "If You Love Somebody" einen großen Erfolg. Bei dem Album "... Nothing Like The Sun", dass er seiner verstorbenen Mutter Audrey widmete, wurde er durch Musikrichtungen wie Jazz inspiriert. 1991 folgte sein Album "The Soul Cages", indem er seinen verstorbenen Vater ehrte und auf das 1993 "Ten Summoner's Tales" folgte. Nachdem eher mäßigen Erfolg von "Mercury Falling" schaffte Sting mit "Brand New Day" 1999 wieder einen riesigen Erfolg. Danach tourte Sumner von 2003 bis 2005 durch die ganze Welt und spielte in kleineren Clubs und gab Vorträge an zahlreichen Universitäten. 2008 ging er dann wieder mit The Police auf Tour und veröffentlichte 2006 sein Album "Songs from the Labyrinth". Vier Jahre später präsentierte Sting seine eigene wie auch die Musik von The Police als Akustik Version auf seiner Welttournee zusammen mit einem riesigen Orchester. Nach einer langen Songwriter Pause brachte der Sänger 2013 "The Last Ship" und danach im drei Jahres Rhythmus seine Alben "57 & 9th" und "My Songs" heraus. 

Sting als Schauspieler

Der Sänger hat nicht nur zahlreiche Hits geschrieben und gesungen, sondern auch geschauspielert. Seine wohl bekannteste Rolle ist Feyd-Rautha-Harkonnen aus "Dune" (1984). Aber auch in "Quadrophenia" (1979), "Stormy Monday" (1987) oder "Bube, Dame, König, grAs" (1998) hatte er kleinere Auftritte.

Leben neben der Musik

1976 heiratete Sting die Schauspielerin Frances Tomelty, bekam zwei Kinder mit ihr und ließ sich scheiden. Er heiratete ein zweites Mal 1992 seine langjährige Lebensgefährtin Trudie Styler und bekam nochmal drei Kinder.

Stings Engagement im Umweltschutz

Seit den 80er Jahren setzte sich Sumner für den Umweltschutz ein und gründete zusammen mit seiner Frau Trudie und Raoni, einem Häuptling eines indigenen Volkes aus Brasilien, seine Regenwaldstiftung Rainforest Foundation. Früher setzte er sich aktiv für den Erhalt des Regenwaldes ein, bemerkte aber schnell, dass er zwar als Person viel Aufmerksamkeit bekam, aber  nicht für die Dinge, die er schützen möchte. Seitdem sammelt er bei Benefizkonzerten Geld für seine Stiftung und überlässt anderen die Führung seiner Stiftung.

Diskografie Sting - Alben und Songs

Live-Alben

1986 - Bring On The Night

1991 Acoustic Live in Newcastle

2001 - ... All This Time

2007 - The Journey and the Labyrinth

2010 - Sting - Live in Berlin

2017 - Live at the Olympia Paris

2017 - Sting Live at the Batacian





Studioalben

1985 - The Dream of the Blue Turtles

1987 - ... Nothing Like the Sun

1991 - The Soul Cages

1993 - Ten Summoner's Tales

1996 - Mercury Falling

1999 - Brand New Day

2003 - Sacred Love

2009 - If on a Winter's Night...

2013 - The Last Ship

2016 - 57th & 9th

2019 - My Songs





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