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HSH-Nordbank streicht jede fünfte Stelle

Arbeitsplatzabbau bis 2017

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Arbeitsplatzabbau bis 2017

Um ihre Rentabilität nachhaltig zu stärken, will die HSH-Nordbank in den nächsten drei Jahren rund 500 der 2.600 Vollzeitstellen streichen. 

HSH Nordbank, Logo, Fassade, Tag, Pressefoto

Bereits vor der Finanzkrise musste die HSH Nordbank rund 2.000 Mitarbeiter entlassen. Jetzt steht die Bank erneut unter Druck.

"Wir gehen davon aus, dass in den nächsten drei Jahren rund ein Fünftel der Arbeitsplätze abgebaut werden muss", so der Vorstandsvorsitzende Constantin von Oesterreich in einem Gespräch mit dem "Handelsblatt" am Donnerstag (13.11.). Das sind rund 500 Stellen, die gestrichen würden. Begründet wird der Arbeitsplatzabbau mit einem drastischen Sparprogramm zur Stärkung der nachhaltigen Rentabilität der Bank. Bis 2017 will die HSH-Nordbank 170 Millionen Euro einsparen, dafür müsse aber eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur her. "Wir müssen zeigen, wie nachhaltig unser Geschäftsmodell in der Kernbank funktioniert", so von Oesterreich.

Nicht zum ersten Mal

Die Erhöhung der Bilanzgarantie auf zehn Milliarden Euro hat zwar entscheidend dazu beigetragen, dass die Bank den Stresstest der Europäischen Zentralbank knapp bestanden hat. Allerdings hat die Unterstützung ein weiteres EU-Beihilfeverfahren nach sich gezogen. Um das Geschäftsmodell weiterhin tragen zu können und das Ziel einer nachhaltigen Rentabilität umsetzten zu können, sei es daher unumgänglich das Unternehmen zu verkleinern. Nicht das erste Mal, dass Stellen bei der HSH-Nordbank gestrichen werden. Vor der Finanzkrise beschäftigte sie rund 5.000 Mitarbeiter, heute nur noch rund 3.000 und in Zukunft noch weniger. Damals hatten Auflagen der EU eine Verkleinerung des Unternehmens vorgesehen. Wann genau mit den kommenden Stellenabbaumaßnahmen begonnen wird, steht noch nicht fest.

(dpa/ jmü)

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