HSV vs. Jena HERO

HSV blamiert sich im DFB-Pokal trotz Comeback

Hamburger unterliegen Carl Zeiss Jena mit 3:2

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Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle auf beiden Seiten! Nach knapp 90 Minuten sah alles danach aus als würde Carl Zeiss Jena die Sensation schaffen und den HSV mit 2:1 besiegen - Riesenjubel beim heimischen Publikum. Doch dann, in allerletzter Minute - wie schon öfters in den letzten Spielzeiten, wenn es drauf ankam - gleichen die Hamburger zum 2:2 aus und retten sich in die Verlängerung - Riesenjubel im Gästeblock. Das Team von Bruno Labbadia zeigt wieder einmal seine Comeback-Qualitäten, doch am Ende sind es dann doch wieder die Gastgeber aus Jena, die das hart umkämpfte Spiel für sich entscheiden. Endstand nach 120 Minuten: 3:2 für Carl Zeiss Jena.

Trotz Geschenk und Last-Minute-Comeback!

Zwar hatte der HSV im ersten Durchgang mehr Ballbesitz und mehr gewonnene Zweikämpfe, dennoch lagen sie zur Halbzeit mit 0:1 zurück - und das nicht unverdient. Immerhin gelang dann kurz nach Wiederanpfiff der Ausgleich durch Ivica Olic, wenn auch etwas glücklich. Eigentlich hätte das Tor nämlich nicht zählen dürfen, da der Ball bevor Ilicevic den Torschützen per Flanke bediente, eindeutig die Torauslinie überschritten hatte. Doch sechs Minuten später war die Freude darüber schon wieder dahin: Jovanovic bringt den Viertligist mit einem Rechtsschuss wieder in Führung. Lange sieht es so aus als können die Thüringer die Partie, die vor allem von viel Kampf bestimmt war, nach 90 Minuten für sich entscheiden, doch dann das Comeback in der Nachspielzeit. Doch dieses Mal hält es nicht lang, denn auch die Freude über den zweiten Ausgleich durch Gregoritsch hält nicht lang an. Nach dem Treffer zum 3:2 in der 106. Minute durch einen Kopfball des vorher eingewechselten Pieles, scheint es als seien die Batterien des HSV aufgebraucht. Es bleibt dabei und der HSV scheidet schon in der ersten Runde des DFB-Pokal aus.

Erstes Pflichtspiel, erste Niederlage!

Für Hamburg das erste Pflichtspiel ohne Westermann, van der Vaart und Jansen. Dafür standen mit Spahic, Sakai und Ekdal allerdings gleich drei Sommer-Neuzugänge in der Startelf. Doch auch sie konnten die erste Niederlage im ersten Pflichtspiel der neuen Saison nicht verhindern. Wie schnell sich das Team von Coach Labbadia erholen kann, wird sich zeigen. Mit dem FC Bayern München steht allerdings schon am Freitag (14.08) die nächste Härteprüfung auf dem Plan.

(jmü)

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