Heribert Bruchhagen, DFB-Pokal, HSV

DFB Pokal

Das sollten Sie über die Gegner von HSV und St. Pauli wissen

Facebook & Co.
Das sollten Sie über die Gegner von HSV und St. Pauli wissen

Schon seit Jahren warten die Fans des Hamburger SV und St. Pauli auf Erfolge im DFB-Pokal. Doch was halten die Gegner der beiden Hamburger Clubs bereit, die am 11. Juni ausgelost wurden? Und welche Chancen ergeben sich daraus für die kommende Saison, die sportlich positiver geprägt sein soll?

DFB-Pokal, Trophäe, Pokal

Wie wird es für die Hamburger Vereine im DFB-Pokal laufen?

Osnabrück als einfacher Gegner?

Der Hamburger SV hat es in diesem Jahr mit dem VfL Osnabrück zu tun, der in der dritten Liga stets eine wichtige Rolle spielt. Nachdem es dem Verein in der abgelaufenen Saison nicht gelungen ist, den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen bis zum Ende zu halten, möchte die Mannschaft von Trainer Joe Enochs nun weiter nach vorne schauen. Bereits jetzt gab es mit dem Torwart Tim Paterok einen zentralen Neuzugang, welcher der zuletzt wackligen Abwehr neue Stabilität verleihen könnte. Hinzu kommen einige Jugendspieler aus dem eigenen Verein, welche die Startelf künftig zentral verstärken könnten. Die Quoten der Buchmacher belegen deutlich, dass es kein Selbstläufer für das Team von Markus Gisdol werden könnte. Die besten Angebote und Quoten sind über Sportwetten24 zu finden und drücken keine aussichtslose Überlegenheit aus.

Auch psychisch wird es für den großen HSV darum gehen, das schnelle aus der Vorsaison vergessen zu machen. Zusätzlich werden noch immer wichtige Verstärkungen des Kaders erwartet. Die Frage ist hierbei, wie schnell sie sich in das vorhandene Mannschaftsgefüge integrieren und die Erwartungen erfüllen können. Doch womöglich trägt noch der Schwung des Klassenerhalts einen Teil dazu bei, dass sich dieses hohe Ziel erreichen lässt.

Der FC St. Pauli in Paderborn

Auch der FC St. Pauli ist bei einem Auswärtsspiel in der ersten Runde des DFB-Pokals gefördert, welches den Fans eine ordentliche Anreise abverlangt. In Paderborn trifft das Team des neuen Trainers Olaf Janßen allerdings auf eine gebeutelte Mannschaft, die nur durch die Lizenzverweigerung bei 1860 München überhaupt den gewünschten Platz in der dritten Liga erhalten hatte. Paderborn selbst könnte die zusätzlichen Einnahmen aus dem Pokal allerdings bestens gebrauchen. Auch aus diesem Grund werden die Spieler alles in die Waagschale werfen. Da einige Führungskräfte den Verein nun allerdings verlassen, wirkt sich dies negativ auf die Chancen der Mannschaft von Steffen Baumgart aus.

Der FC St. Pauli hat auf der anderen Seite vor allem das Momentum der Rückrunde auf seiner Seite. Dem Verein gelang es, die Abstiegsplätze schnell zu verlassen und sich in der Folge rasant nach vorn zu arbeiten. Entscheidend wird sein, wie die Mannschaft den Rücktritt von Ewald Lienen als Cheftrainer verkraftet, der in den vergangenen Jahren einen ganz zentralen Einfluss auf die Geschehnisse hatte. Hinzu kommen umstrittene Wechsel, wie der des Mannschaftskapitäns Sören Gonther, die das Team zusätzlich empfindsam treffen könnten. Auch gegen den vermeintlich unterlegenen Gegner aus Paderborn wird es deshalb wichtig sein, in der frühen Phase der Vorbereitung eine solide Leistung an den Tag zu legen.

Fazit

Am Ende handelt es sich für beide Clubs aus Hamburg um durchaus machbare Aufgaben. Dennoch zeigte die Vergangenheit, wie anfällig Bundesligisten in dieser frühen Phase sein können. Sollte eine der beiden Mannschaften deshalb den Fehler begehen, das Pokalspiel als sicheren Sieg einzuordnen, wäre die Stadt um eine weitere sportliche Niederlage reicher. Ansonsten erwartet uns vielleicht eine spannende Pokalsaison, die wenigstens einen der beiden Vereine bis in die letzten Runden befördert und damit sportliche Tatsachen schafft.