Aufbauarbeiten, Rolling Stones

Braun statt grün

Stadtparkwiese bleibt nach Stones-Konzert länger gesperrt

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Stadtparkwiese bleibt nach Stones-Konzert länger gesperrt

Wegen schlechter Witterung bleiben Teile der Stadtparkwiese nach dem Rolling Stones Konzert für die Hamburger länger unzugänglich als anfangs geplant.

Rolling Stones

Kurz nach dem Rolling Stones Konzert im Hamburger Stadtpark sah der Rasen doch kräftig durchgerockt aus.

Bei über 80.000 paar Füße, Tonnen von Material und zig LKWs, die das ganze Material für das Rolling Stones Konzert Anfang September 2017 erst in den Hamburger Stadtpark gebracht und danach wieder abgeholt haben, war irgendwie klar, dass trotz Tausenden, schützenden Bodenplatten die Stadtparkwiese nach dem Mega-Event nicht unbedingt in sattestem Grün erstrahlen würde. Dass die Sanierung nun allerdings wesentlich länger dauert als anfänglich veranschlagt, damit war nicht gerechnet worden.

Sanierung zieht sich hin

Eigentlich hätte die Wiese bereits am Mittwoch (18.10.) wieder vollständig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. An genau diesem Tag rudert nun aber das zuständige Bezirksamt Nord zurück und gesteht, dass die Sanierung der Wiese durch das schlechte Wetter und den vielen Regen der vergangenen Tage noch wesentlich länger dauern werde. Zwar seien 80 Prozent der Wiese schon seit geraumer Zeit wieder zugänglich, Probleme habe man aber laut Harald Rösler, Bezirksamtsleiter-Nord mit den ehemaligen LKW-Baustraßen auf der Wiese, wo die Arbeiten "je nach Wetter noch ein paar Wochen dauern" werden. Dort seien statt der Kunststoffplatten, wie im Zuschauerbereich, deutlich schwerere Metallplatten benutzt worden, die dem Rasen am Ende doch deutlich zugesetzt haben. Die Flächen müssen in den kommenden Wochen ausreichend behandelt, belüftet, mit Sand aufgefüllt und neu ausgesät werden.

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Veranstalter übernimmt Kosten

Die Kosten für die aufwendige Sanierung der Wiese liegen laut Bezirksamt Nord komplett beim Veranstalter, der auch die zuständigen Fachfirmen für die Arbeiten beauftragt hat. Überwacht werden die Arbeiten allerdings durchaus von Kräften des Bezirksamts. Hier sei man mit dem Fortschritt und der Durchführung der Arbeiten allerdings sehr zufrieden. Für den Fall, dass die Arbeiten in Zukunft allerdings nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden, verfügt das Bezirksamt laut Rösler über eine ausreichend Sicherheitsrücklage durch den Veranstalter. Diese Rücklage wird so lange durch die Stadt zurückgehalten, bis der Rasen wieder in einwandfreiem Zustand ist. Da sei man laut Harald Rösler absolut "auf der sicheren Seite".

Konzert extra auf Saisonende gelegt

Dass die Stadtparkwiese im nächsten Jahr wieder umgepflügt wird, davor müssen die Hamburger vorerst keine Angst haben. Es müsse schon der entsprechende, kulturelle Anlass gegeben sein, um wieder ein Konzert im Stadtpark zu veranstalten, so Rösler. Sprich: Nicht jeder Künstler darf einfach so auf der Wiese im Stadtpark spielen. Man habe zum Beispiel auch im Falle der Rolling Stones das Konzert mit Absicht auf das Saisonende im Stadtpark verlegt, wo die Stadtparkwiese nicht mehr so stark frequentiert wird, wo in den Sommermonaten. Im Herbst könne man den Schäden deutlich einfacher Herr werden. Zudem stünden ausreichend Ausweichflächen für die Hamburger im Stadtpark zur Verfügung.

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(san/fr)

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