Lufthansa, Warten

Lufthansa-Streik

Das müssen Reisende jetzt beachten

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Das müssen Reisende jetzt beachten

Der für Dienstag (10.04.) angekündigte Verdi-Warnstreik an vier deutschen Flughäfen führt auch zu Flugausfällen am Hamburger Flughafen. 55 Flüge sind voraussichtlich betroffen.

Lufthansa, Warten

Wer am Dienstag (10.04.) mit der Lufthansa fliegen möchte, sollte sich lieber nach Alternativen umsehen.

Auch Reisende am Hamburger Airport müssen sich am Dienstag (10.04.) wegen des Verdi-Warnstreiks bei der Lufthansa auf Flugausfälle und massive Verspätungen einstellen. 55 Flüge seien voraussichtlich betroffen, sagte eine Sprecherin des Flughafens. 28 Flüge aus Frankfurt, München und Köln werden demnach nicht in Hamburg landen, da an diesen Flughäfen gestreikt wird. Außerdem mussten 27 Flüge nach Frankfurt, München und Köln aufgrund der dortigen Streiks gestrichen werden. Vom Streik in Bremen sind Reisende in Hamburg nach Angaben des Hamburg Airports nicht betroffen.

Diese Flüge sind in Hamburg betroffen

Bis 10 Uhr am Dienstag (10.04.) sind am Hamburger Airport folgende Flüge betroffen:

  • 06:00 Frankfurt - FRA LH 001
  • 07:00 Köln/Bonn – CGN EW 7038
  • 07:00 Frankfurt - FRA LH 005
  • 07:30 München - MUC LH 2085
  • 08:00 München - MUC LH 2087
  • 08:20 Frankfurt - FRA LH 009
  • 08:40 Köln/Bonn – CGN EW 033
  • 09:00 München – MUC EW 1973
  • 09:15 München - MUC LH 2061
  • 09:20 Frankfurt - FRA LH 011
  • 09:35 München - MUC LH 2719
  • 10:00 Frankfurt - FRA LH 013

 

Welche Flüge noch betroffen sind, seht ihr direkt auf der Homepage des Airport Hamburg.

Bundesweit werden 800 Flüge gestrichen

Die Lufthansa hatte angekündigt, dass wegen der Warnstreiks in Frankfurt, München, Köln und Bremen deutschlandweit rund 800 Flüge gestrichen werden. Unter anderem fallen demnach 58 Interkontinentalflüge aus. Von den Streichungen seien rund 90.000 Passagiere betroffen. Die Kunden könnten einmalig ihren Flug kostenfrei umbuchen oder im Inland auf die Bahn ausweichen, hieß es vom Luftfahrtkonzern.

Lufthansa-Streik Das können Betroffene jetzt tun

Betroffene können einmalig ihren Flug kostenfrei umbuchen oder im Inland auf die Bahn ausweichen, hieß es vom Luftfahrtkonzern.





Vor Reiseantritt auf Lufthansa.com über den Status ihres Fluges zu informieren. Das gelingt über den "Flug Status". Die Lufthansa veröffentlichte auch einen Ersatzflugplan.





Fluggäste, die Kontaktdaten hinterlegt haben, werden aktiv per SMS oder E-Mail über Änderungen informiert





Zumindest für innerdeutsche Strecken können Passagiere die Deutsche Bahn nutzen, heißt es bei der Lufthansa. Dazu können Fluggäste ihr Ticket auf der Internetseite unter "Meine Buchungen" in einen Fahrschein der Deutschen Bahn umwandeln.





Wenn die Umbuchung aus zeitlichen Gründen nicht ausreicht, empfiehlt die Lufthansa den Kauf einer Bahn-Fahrkarte, welche die Airline dann später erstattet.





(dpa/san)

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