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Neuerungen im Streamingbereich

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Neuerungen im Streamingbereich

In der Welt von Spotify, Netflix & Co gibt es einige Neuerungen. Warum Spotify an die Börse geht und ihr Netflix nun auch im Ausland nutzen könnt erfahrt ihr hier!

Spotify

Spotify wird am 3. April an die New Yorker Börse gehen. Auf dem 2006 gegründeten und weltmarktführenden Musikstreamingdienst stehen den Nutzern zwischen 30 und 50 Millionen Lieder zur Auswahl. Doch Spotify benötigt nun Kapital um sich weiterhin über Wasser halten zu können. 

Spotify an Börse

Der Umsatz Spotifys stieg in den Jahren 2013 bis 2017 um knapp 3 Milliarden Dollar. Allerdings macht der Streamingdienst mit dem stetigen Wachstum hohe Verluste, nach dem Motto – je mehr Nutzer, desto mehr Probleme. Im Dezember 2017 zählte Spotify 159 Millionen Nutzer, davon waren jedoch nur 71 Millionen User zahlende Kunden. Vor allem junge Leute nutzen dabei den Streamingdienst, da sie ihn als gut und günstig empfanden. Von den Einnahmen durch die "Premiumnutzer" geht der Großteil sofort an Plattenfirmen, Komponisten und Interpreten. Im Gegensatz zu Netflix, das eigene Serien produzieren kann muss Spotify die Titel einkaufen und bietet diese für die meisten Nutzer wiederum kostenlos an - schießt Spotify sich damit ein Eigentor? Die Frage ist und bleibt, ob sich Spotify weiterhin gegen seine Konkurrenten Apple, Amazon Music und Google durchsetzen kann. 

Vorbild Netflix

Der Unternehmensgründer nimmt sich vor allem an Netflix ein Vorbild. Der Finanzchef  beider Streamingdienste ist sogar derselbe und sorgte 2002 für den Börsengang von Netflix. Spotify setzt bei seinem Börsenstart nun auf die sogenannte Direktplatzierung. Dies ist zwar ein kostensparender Weg für das Unternehmen, da es sich von Investmentbanken nur beraten lässt statt diese zu beauftragen, bringt aber auch Risiken mit sich. Dadurch, dass es extrem wenige Aktien gibt können die Preise für die Aktien nämlich auch sehr unterschiedlich ausfallen. 

Streaming im EU-Ausland

Neben dem Börsengang gibt es noch eine weitere Revolution aus der Welt der Streamingdienste, denn seit dem 1. April werden die Dienste Spotify, Netflix und Sky Go auch im gesamten EU-Ausland nutzbar. Durch dieses Angebot sollen vor allem Reisende profitieren, die sich für begrenzte Zeit im Ausland aufhalten. Außerdem dürfen die Anbieter die Kosten des Abonnements nicht für das Streaming im Ausland anheben. Aber aufgepasst: Das Angebot gilt nur für kostenpflichtige Dienste. Andere kostenlose Dienste wie beispielsweise die ARD Mediathek können hingegen weiterhin im Ausland blockiert sein. 

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