Kampfmittelräumdienst Entschärfer

Evakuierung & Sperrungen

Bombenfund in Wandsbek

Facebook & Co.
Bombenfund in Wandsbek

Im Stadtteil Wandsbek wurde im Brauhausstieg bei Bauarbeiten eine amerikanische Fliegerbombe gefunden. Die Bombe wird im Laufe des Abends entschärft.

Bombenfund in Wandsbek im August 2018

+++ Update 21:30 Uhr - Bombe entschärft +++

Wie die Feuerwehr mitteilt, wurde die Bombe inzwischen entschärft. Alle Sperrungen werden in den nächsten Minuten wieder aufgehoben. Vielen Dank an alle Einsatzkräfte!

+++ Update 21:00 Uhr - Entschärfung läuft +++

+++ Update 20.33 Uhr - U- und S-Bahn gesperrt +++

Seit 20.20 Uhr ist der Linienabschnitt zwischen Barmbek und Hasselbrook voll gesperrt. Wegen der Straßensperrungen um den Fundort gibt es KEINEN Ersatzverkehr. Auch die U1 ist zwischen Wartenau und Wandsbek-Gartenstadt jetzt gesperrt.

+++ Update 20.05 Uhr - Entschärfung verzögert sich +++

Da sich einige Anwohner weigern der Sperrbereich in Wandsbek zu verlassen, verzögert sich die Entschärfung der Bombe weiter. Die Sperrungen in Wandsbek bleiben weiterhin bestehen. Wann die Bombe entschärft werden kann, ist noch unklar.

Autofahrer und Anwohner in Wandsbek müssen sich auf einen anstrengenden Abend einstellen. Bei Bauarbeiten ist am Mittwochabend (22.08.) im Wandsbeker Brauhausstieg eine 1000 Pfund schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Diese muss noch am Abend entschärft werden. Es kommt zu Sperrungen, Evakuierungen und teils massiven Einschränkungen.

+++ Alle aktuellen Infos und Entwicklungen bei uns im Programm +++

Entschärfung gegen 19.30 Uhr

Laut Feuerwehr Hamburg muss die Bombe noch am Abend entschärft werden. Inzwischen wurde vom Kampfmittelräumdienst ein Sperrradius von 300 Metern ein ein Warnradius von 600 Metern um die Bombe festgelegt. Alle 7.300 Menschen in der Sperrzone müssen diese verlassen, sodass die Bombe gegen 19 Uhr entschärft werden kann. In der Sperrzone müssen ingsgesamt 840 Gebäude evakuiert werden auch das Wandsbek Quarree und ein Altenheim. Erst wenn alle Personen die Sperrzone verlassen haben, kann die Entschärfung beginnen. Dies wird wohl nicht vor 19:30 Uhr der Fall sein.

Sperrungen in Wandsbek

Gesperrt werden müssen unter anderem mehrere Hauptverkehrsadern im Herzen von Wandsbek. Darunter sind die Wandsbeker Chaussee, die Wandsbeker Marktstraße, die Brauhausstraße und die Hammer Straße. Pendler im Hamburger Osten müssen sich auf lange Staus einstellen. Am besten umfahrt ihr das Gebiet möglichst weiträumig. Inzwischen hat der Bezirk Wandsbek für betroffene Anwohner eine Notunterkunft im Matthias-Claudius-Gymnasium, Witthöftstraße 8, eingerichtet. Diese kann entweder in Eigenregie oder mit Bussen des HVV erreicht werden. Der Sammelpunkt hierfür befindet sich in der Königsreihe 4 auf Höhe de rPostbank und in der Schloßstraße 8. Für weitere Fragen hat das Bezirksamt Wandsbek ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses erreicht ihr unter: (040) 428 28 16 19

+++ Alle aktuellen Infos und Entwicklungen bei uns im Programm +++

Einschränkungen bei Bus und Bahn

Ab 17:30 Uhr werden alle Buslinien, die eigentlich die obige Sperrzone durchfahren, dies nicht mehr tun können. Davon betroffen sind die Linien:  8, 9, 10, 23, 35, 116, 160, 162, 213, 260, 261, 263. Zwischen Wandsbek-Markt im Osten, Claudiusstieg im Süden, Lauenburgstraße im Norden und Kantstraße im Westen können die Straßen nicht durchfahren werden. Die Buslinien werden entsprechend umgeleitet. Alles Busse aus Richtung Norden kommend enden an der Wendemuthstraße.

Die S1 und S11 fahren ab 17:30 Uhr die Stationen Wandsbeker Chausse und Friedirchsberg nicht mehr an. Ab etwa 19:00 Uhr wird die S-Bahn dann beidseitig zwischen Hasselbrook und Barmbek gesperrt. Die U1 wird momentan (noch) nicht gesperrt, da diese unterirdisch verläuft. Allerdings fährt die U1 dann die Haltestellen Wandsbek Markt und Wandsbeker Chaussee in beiden Richtungen nicht mehr an. Voraussichtlich aber wird ab 19 Uhr der Betrieb der U1 zwischen Wartenau und Wandsbek Gartenstadt unterbrochen.

Das müsst ihr in der gelben Zone beachten

Anwohner in der gelben Warnzone müssen laut der Feuerwehr zwar ihre Wohnungen nicht verlassen, sollen allerdings einige Verhaltenstipps beachten. So sollen Anwohner der gelben Zone auf keinen Fall ihre Wohnung verlassen und sich innerhalb des Gebäudes auf der Bomben abgewandten Seite aufhalten.

Alle aktuellen Infos und Entwicklungen hört ihr natürlich auch bei uns im Programm!

(san)

Verwandte Themen
Kampfmittelräumdienst Schriftzug Auto

Auf OTTO-Gelände

Öffentlicher Dienst: Warnstreiks in Hamburg

Mitarbeiter streiken

Demo, Innenstadt, Öffentlicher Dienst

Bezirksamt-Mitarbeiter streiken