Triathlon, Laura Lindemann, Picture Alliance

Über 100.000 Zuschauer

Hamburg meistert den Triathlon

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Hamburg meistert den Triathlon

Mehr als 100.000 Zuschauer haben am Wochenende den Triathlon mit rund 10.000 Sportlern in der Hamburger Innenstadt begleitet.

Triathlon, Laura Lindemann, Picture Alliance

Europameisterin Laura Lindenmann sichert sich beim Hamburg-Triathlon über die Sprintdistanz den zweiten Platz.

Mit einer starken Laufleistung hat sich Europameisterin Laura Lindenmann beim Hamburg-Triathlon über die Sprintdistanz den zweiten Platz gesichert. Die Potsdamerin war am Samstag als 25. auf den letzten Abschnitt gegangen und überholte bis auf die französische Siegerin Cassandre Beaugrand (58:06 Minten) alle Läuferinnen vor ihr. Ins Ziel kam sie nach 750 Metern Schwimmen, 21 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen in 58:36 Minuten, knapp vor der Führenden in der WM-Wertung, der Amerikanerin Katie Zaferes (58:37). Im vergangenen Jahr war die deutsche Meisterin Dritte. Die in Oxford lebende Münchnerin Sophia Saller (1:02:10) wurde 46. "Ich habe den Wechsel total verkackt. Warum, weiß ich selbst nicht", sagte Lindemann. "Danach habe ich alles gegeben und bin überglücklich, dass ich Zweite geworden bin."

Deutsche Männer nicht unter den ersten 25

Ähnliche Platzierungen konnten die deutschen Männer nicht vorweisen. Der deutsche Meister Lasse Lührs aus Potsdam kam in 54:35 Minuten auf Platz 29. Sein Teamkamerad Jonas Schomburg aus Hannover (55:00) wurde im Feld der 58 Teilnehmer 34. Lührs verpasste sein Ziel nur knapp. Er wollte unter die ersten 25 kommen. "Ich bin trotzdem sehr zufrieden. Ich habe alles gegeben", sagte Lührs. Seine Führung im Gesamtklassement baute Titelverteidiger Mario Mola aus Spanien aus. Der 28-Jährige schaffte eine Zeit von 53:24 Minuten. Zweiter wurde der Gesamtzweite Vincent Luis aus Frankreich (53:29) vor dem Südafrikaner Richard Murray (53:32).

Frankreich auch bei der Mixed-Staffel vorne

Das deutsche Triathlon-Quartett hat bei der Mixed-Staffel-Weltmeisterschaft am Sonntag die Medaillenränge verpasst. Laura Lindemann, Jonas Schomburg, Anja Knapp und Jonas Breinlinger landeten über 4 x 300 Meter Schwimmen, 4 x 7 Kilometer Radfahren und 4 x 1,7 Kilometer Laufen auf dem sechsten Platz. Das Quartett benötigte 1:21:29 Stunden. Deutlich schneller war die Staffel Frankreichs, die in 1:20:06 Stunden Weltmeister wurde. Australien (1:20:49) und den USA (1:20:51) kamen auf die nächsten Plätze.

(dpa / ste)

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