Fluglärm, Flugzeug, Flughafen, Lärm

Große Online-Befragung

Wo ist es in Hamburg besonders laut?

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Wo ist es in Hamburg besonders laut?

Die Hamburger Umweltbehörde will mit einer Umfrage die Lärmbelastung der Hamburger ermitteln. Hamburger können noch bis zum 19. Juni anonym an der Umfrage teilnehmen.

Lärm, Lärmbelästigung, laut

Hamburg hat ein Lärmproblem. Tausende Hamburger sind jeden Tag teils bedenklichen hohem Lärm durch Autoverkehr, Flugzeuglärm oder anderen Geräuschquellen ausgesetzt. Aus diesem Grund möchte die Umweltbehörde wissen, wo genau bei den Hanseaten in Sachen Lärm der Schuh drückt und startet eine große Online-Befragung. 

"Je mehr wir wissen, desto mehr können wir erreichen"

Bis zum 19. Juni können die Hamburger in wenigen Minuten ihre Einschätzung zum Thema Lärm abgeben. Insgesamt 17 Fragen enthält die Umfrage. Gefragt wird nach den als besonders störend empfundenen Lärmquellen im eigenen Wohnumfeld (Straßenverkehr, Flug-, Schienen-, Industrie-, Gewerbe- oder Hafenlärm sowie nach Baustellen-, Event- oder Freizeitlärm). Wissen möchte die Umweltbehörde auch, welche Erfahrungen in Bezug auf den Lärm Anwohnerinnen und Anwohner von 30er-Zonen gemacht haben, ob passive Schallschutzmaßnahmen wie Lärmschutzverglasung als entlastend betrachtet würden oder veränderte, leisere Fahrbahnoberflächen im Wohngebiet die Lärmbelastung verbessern würden. Auch die Einschätzung, ob heute noch relativ gering von Lärm belastete, unbebaute Bereiche zu sogenannten "Ruhigen Gebieten" erklärt werden sollten, für die künftig ein besonderer Schutzstatuts gelten könnte, ist Teil der Umfrage.

Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) erklärte am Mittwoch (23.05.), dass eine möglichst hohe Beteiligung am Ende auch dazu führen würde, die Lärmsituation in Hamburg auch besser einzuschätzen. Aus den den daraus gewonnen Erkenntnissen sollen dann Maßnahmen  abgeleitet werden, um die Lärmbelastungen zu senken. 

Lärm für viele Hamburger Dauerthema

Insgesamt seien bis zu 133.000 Hamburger Lärmbelastungen ausgesetzt, die deren Gesundheit gefährden könnten. Hintergrund der Befragung sei eine Richtlinie laut der die "Lärmaktionsplanung" der Hansestadt alle fünf Jahre aktualisiert werden muss. Dies sei dieses Jahr wieder der Fall.

Alle Hamburger können unter folgendem Link an der anonymen Umfrage teilnehmen.

(dpa/san) 

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