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Hamburg setzt am Kippa-Tag ein Zeichen

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Hamburg setzt am Kippa-Tag ein Zeichen

Am 14.05.2018 wird in Hamburg der "Kippa-Tag" gefeiert. Dieser ist ein Aktionstag gegen Antisemitismus.

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Nachdem der Kippa Tag bereits in Berlin erfolgreich gefeiert wurde, ist es nun auch in Hamburg so weit. Der 14. Mai ist der Gründungstag des Staates Israel und wurde daher als Kippa-Tag in Hamburg festgelegt. Die jüdische Gemeinde Hamburgs lädt alle dazu ein, sich auf dem Joseph-Carlebach-Platz im Grindelviertel mit der jüdischen Gemeinde auszutauschen und lädt die Hamburger dazu ein, sich eine Kippa aufzusetzen.

"Wir wollen ein Zeichen setzen, dass für Aggressivität und Gewalttätigkeit gegenüber dem jüdischen Glauben in unserer Zivilgemeinschaft kein Platz ist", sagte Michal Hirsch, eine der Organisatoren am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Antisemitismus nimmt zu

Hintergrund der Aktion ist, dass der Antisemitismus vermehrt auftritt. Die Stadt Hamburg möchte mit der Aktion auch ein Signal nach Außen senden: wir stehen zu unseren jüdischen Mitbürgern! In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich das Klima gegenüber Juden in Deutschland deutlich verschlechtert, kritisierten zuletzt Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) und Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU).

Josef Schuster, der Präsident des Zentralrates der Juden, hatte in den vergangenen Wochen davon abgeraten, öffentlich Kippa zu tragen, da es im April antisemitische Übergriffe in Berlin gegeben hatte. In Berlin feierten in der letzten Woche rund 2000 Menschen den Kippa-Tag.

(dpa/nla)

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