Vornamen, Name, Namensschild, Shutterstock

Änderung seit 1. November möglich

Wie wäre es mit einem anderen Vornamen?

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Wie wäre es mit einem anderen Vornamen?

Ihr habt zwei Vornamen und werdet immer beim falschen gerufen? Dann könnt ihr ab sofort euren Vornamen ändern lassen. Was es noch für Änderungen zum 1. November gibt, lest ihr hier.

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Seit 1. November könnt ihr bei mehreren Vornamen euren Namen ändern.

Zum 1. November treten mehrere Gesetzesänderungen in Kraft, von denen Zehntausende Verbraucher profitieren können. Mit der Musterfeststellungsklage bekommen Verbände die Möglichkeit, stellvertretend für Verbraucher gegen Unternehmen vor Gericht zu ziehen.

Was sich sonst noch ändert

Ihr habt mehrere Vornamen? Dann könnt ihr ab sofort deren Reihenfolge beim Standesamt ändern lassen. Wer Franz Ferdinand heißt, kann also zu Ferdinand Franz werden. So wird leichter erkennbar, welcher Name der Rufname ist. Das gilt allerdings nur, wenn die Eltern den Doppelnamen nicht mit Bindestrich geschrieben haben: Franz-Ferdinand bleibt Franz-Ferdinand. Ebenfalls nicht ändern kann man die Schreibweise, auch neue Vornamen hinzufügen oder ungeliebte weglassen geht nicht.

Einer-für-alle-Klage

Verbraucherschützer dürfen jetzt stellvertretend für Tausende Verbraucher vor Gericht ziehen. Die Betroffenen können ein Recht auf Schadenersatz zugesprochen bekommen, ohne selbst das Risiko eines Prozesses gegen eine Firma zu tragen. Klagen dürfen nur bestimmte Verbände. Wer mitmachen will, muss sich in ein Register eintragen, mindestens 50 Betroffene müssen zusammenkommen.

Ehe für alle

Die Ehe für alle kommt mehr als ein Jahr nach ihrer Einführung endgültig in der Verwaltung an. Ab dem 1. November kann sie auch in den Eheregistern richtig erfasst werden. Bislang gab es dort nur die Einträge "Ehemann" und "Ehefrau", bei schwulen und lesbischen Paaren wurde jeweils einer der beiden an falscher Stelle einsortiert. Das ist nun korrigiert, beide Partner werden als "Ehegatten" erfasst.

Kinderspielzeug

Für kritische chemische Stoffe in Spielzeug für Kinder unter drei Jahren kommen schärfere EU-Grenzwerte: ab 4. November für Phenol und ab 26. November für Bisphenol A. Phenol steht im Verdacht, das Erbgut zu schädigen. Besonders Spielsachen, die Kinder gern in den Mund nehmen, sollen durch die Neuregelung EU-weit sicherer werden.

Filmförderung

Bereits seit Mitte Oktober gelten neue Richtlinien für die Filmförderung. Künftig kann eine Förderung bereits ab zwei Millionen Euro deutscher Herstellungskosten beantragt werden. Damit sollen vor allem internationale Großproduktionen nach Deutschland gelockt werden.

(dpa / ste)

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