Öffentlicher Dienst: Warnstreiks in Hamburg

Mitarbeiter streiken

Warnstreik in Hamburgs Bezirksämtern hat begonnen

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Warnstreik in Hamburgs Bezirksämtern hat begonnen

Zehn Tage vor der dritten Tarifverhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Diensts der Länder kommt es in Hamburg erneut zu Warnstreiks. 

Öffentlicher Dienst: Warnstreiks in Hamburg

Verdi hat die Tarifbeschäftigten der sieben Bezirksämter der Stadt für Montag zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Am Morgen (9.00 Uhr) ist vor dem Bezirksamt Wandsbek eine Kundgebung geplant. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten sechs Prozent mehr Geld, zumindest aber 200 Euro mehr pro Monat.

Streik der Bezirksämter 

Beschäftigte der sieben Hamburger Bezirksämter haben am Montagmorgen die Arbeit niedergelegt. Es zeigten sich bereits erste Auswirkungen des Warnstreiks, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi sagte. Kunden- und Beratungszentren blieben geschlossen. Um 9.00 Uhr sei vor dem Bezirksamt Wandsbek eine Kundgebung geplant. Die Sprecherin rechnete dort mit 1000 bis 1500 Teilnehmern. Mit dem ganztägigen Warnstreik will die Gewerkschaft Verdi zehn Tage vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen.

Forderung abgelehnt

Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Geld, zumindest aber 200 Euro mehr pro Monat. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt die Forderung ab, hat aber in den vorangegangenen Runden noch kein Angebot vorgelegt. Für die kommenden Tage hat Verdi weitere Warnstreiks im Schul- und Sozialbereich angekündigt. Vergangene Woche hatte bereits der Beamtenbund zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

(dpa)

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