Rothenbaum, Tennisanlage, Center Court, Shutterstock

Bis 2020

Tennisanlage am Rothenbaum wird modernisiert

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Tennisanlage am Rothenbaum wird modernisiert

Die Tennisanlage am Hamburger Rothenbaum soll bis 2020 wieder auf Weltklasse-Niveau gehievt werden. Zehn Millionen Euro werden in Baumaßnahmen investiert.

Rothenbaum, Tennisanlage, Shutterstock

Die Tennisanlage am Rothenbaum wird bis 2020 modernisiert.

Die traditionsreiche Tennisanlage am Hamburger Rothenbaum soll endlich wieder aufgehübscht werden. 21 Jahre nach dem letzten Umbau stehen auf dem Gelände mitten in Hamburg umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen an. Bis 2020 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Darauf einigten sich am Donnerstag die Stadt Hamburg, der Deutsche Tennis Bund (DTB), der Club an der Alster sowie der Mäzen Alexander Otto. "Wir haben uns vorgenommen, Deutschlands größte und traditionsreichste Tennisanlage für die Zukunft gut aufzustellen, zukunftssicher zu machen und zu modernisieren", sagte Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote. Es sollen Bedingungen geschaffen werden, "dass die internationalen Turniere im Beachvolleyball und insbesondere auch im Tennis im angemessenen Rahmen stattfinden können", meinte er weiter. Es sei "ein großer Wurf".

Alexander Otto übernimmt Hauptteil der Kosten

Möglich gemacht hat das vor allem Otto. "Sein Einstieg hat den Durchbruch erst ermöglicht", meinte Grote über den Unternehmer. Der 51-Jährige übernimmt den Hauptanteil der kalkulierten Gesamtkosten von bis zu zehn Millionen Euro. "Die Anlage ist in die Jahre gekommen", meinte Otto, der sich als "leidenschaftlicher Tennis-Fan" bezeichnete. Er spendet über seine Sportstiftung und persönlich bis zu acht Millionen Euro. Jeweils bis zu eine Million Euro steuern der DTB und die Stadt bei.

Diese Modernisierungen stehen an

Als erste Maßnahme wird das Stadiondach saniert. Dieser Abschnitt soll noch vor Beginn der Beachvolleyball-WM abgeschlossen sein. Die weiteren Modernisierungen wie unter anderen der Bestuhlung im Stadion und auf den Nebenplätzen, der Umkleide- und Aufenthaltsräume für die Spieler, der öffentlichen Sanitäranlagen oder auch der Stadionfassade sollen ein Jahr später fertiggestellt sein. Insgesamt sollen dann im Stadion 10.000 Zuschauer Platz finden, etwas weniger als bisher.

ATP-Turnier für Damen soll nach Hamburg kommen

Zuletzt war die Anlage in Hamburg vor 21 Jahren umgebaut worden. "Wir werden Hamburg auf der Weltkarte des Tennis wieder hell aufleuchten lassen", glaubt Senator Grote. DTB-Präsident Ulrich Klaus hat daher schon große Pläne. "Wir geben uns nicht mit dem einen ATP-Turnier zufrieden. Wir streben noch eine Damen-Lizenz beim DTB an und wollen versuchen, dieses Turnier in Hamburg zu spielen."

(dpa / ste)