Sturmflut

Experten warnen vor Sturmflut

Sturmtief Benjamin wütet an den Küsten

Facebook & Co.
Sturmtief Benjamin wütet an den Küsten

Sturmtief «Benjamin» wütet am Dienstag über den deutschen Küsten. Experten warnen für viele Gebiete vor einer Sturmflut. 

Sturmflut

Die Menschen an Teilen der deutschen Nord- und Ostseeküste bereiten sich auf Sturmtief «Benjamin» vor. Am Dienstag wird in Hamburg, an Teilen der Küste Niedersachsens und Schleswig-Holsteins sowie in Bremerhaven eine Sturmflut erwartet. 

Warnung für deutsche Nordseeküste

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie gab eine entsprechende Warnung für die deutsche Nordseeküste heraus. So soll der Wasserstand in Hamburg-St. Pauli am frühen Abend voraussichtlich bei etwa 2 Metern über dem mittleren Hochwasser liegen, ebenso bereits am frühen Nachmittag in Bremerhaven, wie das Bundesamt mitteilte. An der niedersächsischen Küste werde das Nachmittagswasser örtlich sogar zwischen 1,75 und 2,25 Metern über dem mittleren Tidehochwasser auflaufen, teilte der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit. Am Dienstag sollen dann alle Fähren von und nach Wangerooge ausfallen.

Sturmböen mit Stärke 10

Mit erhöhten Wasserständen war vielerorts schon in der Nacht zu Dienstag und in den frühen Morgenstunden zu rechnen. Auch auf den ostfriesischen Inseln und auf dem Festland wurden Vorbereitungen für eine Sturmflut getroffen. Schon zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst mitgeteilt, dass Sturmtief «Benjamin» am Dienstag schwere Sturmböen aus Nordwest bis Nord der Stärke 10 erwartet. Vereinzelt könne es sogar orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 105 Kilometern pro Stunde entsprechend Windstärke 11 geben, warnte der DWD am Montag.

(dpa)

Verwandte Themen
Kassettenspieler

"Die Drei ???", "Benjamin Blümchen" & Co.

Stau, Hamburg, Auto

Pfingstwochenende

Fischmarkt, Hochwasser, 08.01.19

"Benjamin" über Hamburg hinweggezogen