Fridays for Future, Plakat, Shutterstock

"Fridays for Future"-Demo in Hamburg

Tausende Schüler demonstrieren für den Klimaschutz

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Tausende Schüler demonstrieren für den Klimaschutz

Nach dem Vorbild der 16-jährigen Aktivistin Greta Thunberg aus Schweden demonstrieren an diesem Freitag Tausende deutsche Schüler für den Klimaschutz. Auch Greta ist mit dabei.

Fridays for Future, Demo, Shutterstock

Am Freitag (01.03.) demonstrieren tausende Schüler in Hamburg für den Klimaschutz.

Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg ist begeistert darüber, wie viele deutsche Schüler sich ihrer Protestaktion angeschlossen haben. „Was in Deutschland passiert ist, stimmt mich unglaublich hoffnungsvoll. Und die deutschen Schulstreikenden haben bereits Geschichte geschrieben“, sagte die 16-jährige Schwedin vor ihrer Teilnahme am Schulstreik in Hamburg an diesem Freitag (01.03.). „Deshalb ist es eine große Ehre für mich, an ihrer Seite zu stehen.“

16-Jährige Greta trat bei der UN-Klimakonferenz auf

Es ist das erste Mal, dass sie für eine Demonstration fürs Klima nach Deutschland kommt. Vor rund einem halben Jahr hat Thunberg alleine vor dem Reichstag in Stockholm damit begonnen, für stärkere Klimaschutzbemühungen ihres Landes zu protestieren. Durch Auftritte auf der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz (Katowice) und beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist sie seitdem weltberühmt geworden. Schüler und Studierende in aller Welt demonstrieren mittlerweile nach ihrem Vorbild unter dem Motto #FridaysForFuture für mehr Klimaschutz, darunter an jedem Freitag Tausende in Deutschland.

"Deutschland ist eines der wichtigsten Länder im Kampf gegen den Klimawandel"

Da sie momentan Ferien habe, könne sie durch Europa reisen, um in Brüssel, Paris, Antwerpen und Hamburg an den Schulstreiks teilzunehmen, berichtete Thunberg. Deutschland sieht sie dabei als eines der wichtigsten Länder im Kampf gegen den Klimawandel an. „Ja, Deutschland ist ein Hauptakteur. Das, was Deutschland tut, hat enormen Einfluss auf die gesamte Welt. Deshalb denke ich, Ihr solltet das als eine großartige Gelegenheit betrachten“, sagte sie. Länder müssten ebenso wie Unternehmen und Privatpersonen endlich damit beginnen, die Klimakrise als Krise zu behandeln, so Thunberg. Viele Menschen, darunter auch viele junge, wüssten noch immer nicht, was im Kampf fürs Klima getan werden müsse. „Viele Leute wissen, dass etwas falsch läuft mit dem Klima - aber sehr wenige realisieren die gesamten Konsequenzen der Klimakrise.“

(dpa / ste)

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