Sturmtief Hamburg

Mit kräftigen Böen

Sturmtief Bennet wütet durch Hamburg

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Sturmtief Bennet wütet durch Hamburg

Sturmtief Bennet ist zwar mit kräftigen Böen über uns hinweg gezogen, haben aber keine größeren Schäden in Hamburg angerichtet.

Sturmtief Hamburg

Mit kräftigen Böen wirbelt Sturmtief «Bennet» den Norden auf. Größere Schäden bleiben aus, doch umgestürzte Bäume sorgen für Verkehrsprobleme. Eigenen Angaben zufolge musste die Feuerwehr gestern 75 Mal wetterbedingt ausrücken. Verletzte gab es aber nicht zu versorgen. Betroffen war vor allem der Bahnverkehr durch umgestürzte Bäume.

Kräftige Böen durch Sturmtief Bennet 

Das Sturmtief «Bennet» hat am Montag (04.03.) im Norden die Geduld von Bahnreisenden, Autofahrern und Jecken auf die Probe gestellt. Einige Züge des Nah- und Fernverkehrs fielen aufgrund von Sturmschäden an den Gleisen aus oder wurden umgeleitet, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte. Im Fernverkehr waren demnach die Züge auf den Strecken Stralsund - Karlsruhe und Hamburg -
Passau betroffen. 

Sämtliche Zugausfälle und Verspätungen

Umgestürzte Bäume beeinträchtigten zwischenzeitlich auch den Regionalexpress 5 zwischen Stade und Hamburg sowie in Hamburg die U1 zwischen Volksdorf und Ohlstedt. Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen. Die Hamburger S-Bahnen waren den Angaben zufolge nicht betroffen. Das Tief war zunächst am Morgen über Schleswig-Holstein hinweg gezogen. Vor allem Ostholstein war stark betroffen. Polizei und Feuerwehr mussten hier zu über 20 Einsätzen ausrücken, wie die Polizei mitteilte. Die Einsatzkräfte beseitigten umgestürzte Bäume und abgeknickten Äste von Straßen oder parkenden Autos. Zudem flogen Dachziegel und Mülltonnen herum, Verkehrsschilder fielen um. Verletzt wurde den Angaben zufolge aber niemand.

100 km/h Sturmböen 

Am Vormittag hatte das Tief die Hansestadt erreicht. Am Hamburger Flughafen seien Sturmböen mit einer maximalen Geschwindigkeit von fast 100 Stundenkilometer gemessen worden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes. Bei einzelnen Gewittern musste bis zum Nachmittag mit Sturmböen der Stärke 9 bis 10 gerechnet werden. Die Temperaturen sanken in Schleswig-Holstein wie in Hamburg im Laufe des Tages von zwölf auf acht bis neun Grad. Auch am Dienstag soll es kühler und mit häufigen Schauern weiter wechselhaft bleiben. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie sprach zudem eine Sturmflutwarnung für die deutsche Nordseeküste in der Nacht zu Dienstag aus. Für die Ostseeküste vermeldete der Seewetterdienst für Dienstagnachmittag (05.03.) eine amtliche Sturmwarnung.

(dpa/jna)

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