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Neues Walross-Baby darf nach draußen

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Nachdem am 5. Mai im Tierpark Hagenbeck das Wallrossbaby das Licht der Welt erblickt hat, durfte der kleine Spross am Donnerstag (23. Mai) zum ersten Mal das Außenbecken erkunden. Der Nachwuchs von "Odin" und "Polosa" hat noch keinen Namen, nimmt in Europa aber eine absolute Sonderstellung ein: Neben Harderwijk (Niederlande) ist der Tierpark Hagenbeck der einzige Zoo europaweit, der diese Tiere züchtet. 

Der Kleine nimmt ordentlich zu 

Das Tier entwickelt sich prächtig. Zwar ist er mit der Mutter bis jetzt noch alleine, hat aber schon smarte 83 Kilo auf den Rippen. Und es werden mehr: In der frühkindlichen Phase nimmt das Tier ca. 1 Kilo pro Tag zu. Damit es der kleine schön mollig warm hat, wird das Eismeer auf 15 Grad aufgeheizt, denn bei dieser Temperatur fühlen sich die Walrosse am wohlsten.  

Keine bedrohte Art

Ganz wohl fühlen sich die pazifischen Walrosse allerdings weit entfernt: Ihr natürlicher Lebensraum liegt in der Beringstraße, einer Meerenge zwischen Alaska und Russland. Und hier haben sie die "Haushoheit": Die Art hat praktisch keine natürlichen Feinde. Sogar Eisbären werden den Walrossen nicht gefährlich. Mit Recht: Ausgewachsen können die Tiere, die sich von Muscheln, Fischen, Schnecken oder Garnelen ernähren, bis zu 1.700 Kilogramm schwer werden. Dabei sind sie wahre Unterwasser-Profis: Während ein Junges noch 5 bis 7 Minuten tauchen kann, bringen es die ausgewachsenen Tiere sogar auf 30 Minuten.

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