E-Scooter

Bundesrat diskutiert

Gibt es bald grünes Licht für E-Scooter?

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Gibt es bald grünes Licht für E-Scooter?

Mehrere Firmen stehen in den Startlöchern, um die elektrisch betriebenen Roller in unserer Stadt als Leihgeräte anzubieten. Heute entscheidet der Bundesrat.

E-Scooter

Ob demnächst auch in Hamburg elektische Tretroller durch die Stadt flitzen, darüber entscheidet heute der Bundesrat. Bundesverkehrsminister Scheuer hatte dazu eine Verordnung eingebracht. Die Länderkammer könnte aber noch Änderungen einbringen, unter anderem, dass die Scooter nicht auf dem Fußweg fahren dürfen. Hamburgs Behörden stehen nach eigener Angabe mit mehreren Sharing-Anbietern in Verhandlung.
Auf dem Campus des Desy in Bahrenfeld rollt seit Ende April bereits ein Pilotprojekt.

E-Scooter in den Startlöchern 

Vor der entscheidenden Bundesratssitzung an diesem Freitag blickt Hamburg zuversichtlich auf eine Einigung bei der Zulassung sogenannter E-Scooter auf Deutschlands Straßen. Mit dem Zugeständnis von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), die Elektro-Tretroller nun doch nicht wie ursprünglich geplant auf Fußwegen fahren zu lassen, sei eine «richtige Weichenstellung» erfolgt, hieß es am Donnerstag in der Hamburger Innenbehörde. «Für Hamburg war immer wichtig, dass die E-Scooter nicht auf Fußwegen unterwegs sein dürfen», sagte ein Sprecher.

Konflikte im Verkehr sollen verhindert werden

Um Verkehrssicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum zu bewahren, müssten Konflikte zwischen den unterschiedlichen Verkehrsmitteln zwingend vermieden werden. Grundsätzlich seien umweltfreundliche und innovative Mobilitätsformen in Hamburg sehr willkommen, da sie das Potenzial hätten, den innerstädtischen Verkehr zu entlasten, sagte er. «Damit leisten sie einen Beitrag zu weniger Staus und besserer Luft.» Die Hamburger Behörden sind bereits mit mehreren E-Tretroller-Sharing-Anbietern im Gespräch, die ihre Leih-Roller auf Hamburgs Straßen bringen wollen. Ziel sei es, über die bevorstehende Zulassungsverordnung hinaus Vereinbarungen zu treffen, die die Konfliktpotenziale minimieren und einen Beitrag zu einer sinnvollen Integration von Elektro-Tretrollern in das Mobilitätsangebot Hamburgs leisten, so der Behördensprecher. Eine gesonderte Genehmigung der Stadt bräuchten Sharing-Anbieter aber nicht.

(jna/dpa) 

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