Julia Roberts

Julia Roberts über Pretty Women

Das sind die alternativen Enden eurer Lieblingsfilme

Facebook & Co.
Bilderserie

In einem Interview des Magazins Variety.com verriet Julia Roberts, dass einer ihrer erfolgreichsten Filme "Pretty Women" eigentlich ganz anders ausgehen sollte.

Film als Geschäft

Es ist nichts Ungewöhnliches, dass ein Drehbuch von der Entstehung bis zur Realisierung mehrmals umgeschrieben wird. Ab einem gewissem Level ist Filme produzieren ein Geschäft, mit dem Menschen Geld verdienen wollen. So müssen der oder die Drehbuchschreiber abliefern, was der Kunde möchte und wenn das bedeutet, dass der komplette Film umgeschrieben wird, dann ist es eben so. Bei so großen Geldsummen wollen die Produzenten sichergehen, dass ihr Film gut beim Publikum ankommt. Darum werden im Vorfeld Filme Testgruppen vorgeführt - wenn der Film nicht gut ankommt, wird er geändert. 

Drastische Änderungen

In der ersten Fassung der "Truman Show" war geplant, dass Trumen ein Alkoholiker ist und seine Frau mit Prostituierten betrügt. In einer Szene sollte jemand in der U-Bahn zusammengeschlagen werden, was Truman einfach ignorierte. Die Macher haben sich letztendlich gegen diese düstere Fassung entschieden. Sie glaubten es sei unlogisch, dass täglich Millionen von Menschen bei einer so depressiven Sendung einschalten würden. Auch "Und täglich grüßt das Murmeltier" war eigentlich ganz anders geplant, der Film sollte eigentlich einer griechische Tragödie ähneln. Bill Murrays Charakter sollte mehr als 10.000 Jahre in der Zeitschleife gefangen sein. Im letztendlichen Film wird niemals thematisiert, wie oft er den selben Tag erleben musste. Die Macher entschieden sich für einen viel leichteren Ton.

"Pretty Women"

Der Film mit Richard Gere und Julia Roberts war ein riesen Erfolg, als er 1990 in die Kinos kam. An den Kinokassen spielte er insgesamt 463 Millionen Dollar ein, 40 mal mehr als er gekostet hat. Noch immer ist "Pretty Women" ein Klassiker des Romantik-Genre. Der Film handelt von dem erfolgreichen Geschäftsmann Edward Lewis, der zu Beginn des Films von seiner Freundin verlassen wird. Nach einer Geschäftsparty trifft er die Prostituierte Vivian Ward, die er nach der ersten Nacht fragt, ob sie gegen Bezahlung die Rolle seiner Freundin übernehmen möchte. Nachdem Vivian einwilligt, kommen sich die beiden immer näher. Vivian gesteht Edward, dass sie sich in ihn verliebt hat. Edward schlägt vor, dass sie bei ihm einzieht, um sie aus der Prostitution zu "retten". Sie verlässt ihn gekränkt, nach langem Hin und Her erkennen beide, dass sie zusammen bessere Menschen sind.

Das alternative Ende

Im original Ende bezahlt Edward Vivian ein letztes Mal für ihre Dienste und fährt in sein Hotel. Am nächsten Tag will er eigentlich zurück nach New York fliegen, er entschließt sich jedoch zurück zu Vivian zu fahren. Im Interview verrät Julia Roberts jetzt, dass es in frühen Fassungen, in denen der Film noch "3000" hieß, ein ganz anderes Ende geplant war. Edward sollte sie und das Geld zum Abschied aus seinem Auto werfen. Er sollte wegfahren und Vivian alleine in einer schmutzigen Gasse zurücklassen. Das Studio hatte allerdings finanzielle Probleme und wurde von Disney aufgekauft. Disney änderte das Drehbuch, um das Publikum mit einem besseren Gefühl zurückzulassen. Zur Erinnerung, hier seht die Szene, wie sie im Film gelandet ist.  

Verwandte Themen
The Cure

Das sind die Lieblingssongs von "The Cure"-Star Robert Smith

80er Film

#80sMoviesTaughtUs

Mondlandung

Die besten Sci-Fi Filme der 80er