Frühling, Schnee, Schneeglöckchen

Frost, Schnee und Eis

Bibbernder Start in den Frühling

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Bibbernder Start in den Frühling

Auf dem Kalenderblatt beginnt am Dienstag (20.03.) ganz offiziell der Frühling. Doch vor der Tür merkt man davon bisher recht wenig.

Frühling, Schnee, Schneeglöckchen

Auch im Norden kann es zum Start in den Frühling immer wieder etwas Schnee geben.

Laut Kalender mag der Frühling beginnen, doch in ganz Deutschland herrscht weiterhin eisiges Winterwetter. Pünktlich zum Tag des kalendarischen Frühlingsanfangs am Dienstag (20.03.) zieht eine Kaltfront aus Nordosten mit Schnee und Glätte von Norden nach Süden. Örtlich herrschte nachts knackiger Frost unter minus zehn Grad. Immerhin soll aber das Quecksilber im Laufe des Tages fast überall auch zwischendurch über null Grad klettern, wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am frühen Dienstagmorgen (20.03.) in Offenbach sagte. Doch es ist Besserung in Sicht.

Wärmer aber mit Schnee

Am Mittwoch (21.03.) bleibt es im Nordwesten trüb, im Südosten scheint dagegen die Sonne. Die Temperaturen liegen dabei zwischen minus ein Grad und sieben Grad. "Frühlingsbeginn habe ich nicht zu bieten", fasst Meteorologe Florian Bilgeri die Aussichten zusammen. Am Donnerstag (22.03.) steigt die Temperatur dann schon auf zwei bis acht Grad - dafür gibt es aber neuen Schneefall aus Nordwesten. Mit etwas milderen Temperaturen rechnete der DWD erst zum Wochenende. Wer die Wärme sucht, wird derzeit auf den Kanaren, in Südspanien und auf Kreta fündig. Dort werden Temperaturen um die 20 Grad gemessen.

Für die Wetterfrösche ist schon längt Frühling

Für die Meteorologen hat der Frühling schon am 1. März begonnen. Doch erst am 20. März steht die Sonne genau senkrecht über dem Äquator und wandert ab diesem Tag nach Norden - in Europa und anderswo auf der Nordhalbkugel wird es wärmer. Deshalb wird dieser Tag kalendarischer Frühlingsanfang genannt.

Winterwetter für März nicht ungewöhnlich

Für die Meteorologen ist das März-Winterwetter nicht ungewöhnlich. "Alle fünf bis zehn Jahre muss man damit rechnen, dass im März Schnee fällt", so Bilgeri. In der DWD-Statistik gebe es eine Reihe von Beispielen: In Wernigerode im Harz wurden am 22. März 1958 rund 59 Zentimeter der weißen Pracht gemessen. In Piding am Alpenrand waren es am 13. März 1988 75 Zentimeter, in Landsberg am 5. März 2006 78 Zentimeter und in Offenbach mitten im relativ warmen Rhein-Main-Gebiet am 13. März 2013 rund 12 Zentimeter. 

(dpa/san)

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