So geht's richtig

Geld sparen bei Lizenzen

Die vielen hilfreichen Dienste des Internets können uns mit hohen Kosten konfrontieren. Für viele Lizenzen haben wir im Monatstakt zu bezahlen. Wer sich viel hochwertige Software sichern möchte, blickt dadurch einer beachtlichen Rechnung entgegen. Dabei steckt in diesem Bereich ein hohes Sparpotenzial, das leider noch zu selten ausgenutzt wird.

Foto: Wright Studio, Shutterstock
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Wie dies großen Unternehmen mit hohen Lizenzkosten gelingt, das zeigen wir euch hier in diesem Artikel.

Mehrwert der Regelmäßigkeit

Es macht meist keine Freude, die eigenen Lizenzen intensiv zu durchforsten. Umso wichtiger erscheint es, zum Zweck der Einstimmung für die richtige Motivation zu sorgen. Diese lässt sich vor allem aus dem finanziellen Potenzial gewinnen, das dieser Aktivität zugrunde liegt. Wenn wir eine neue Lizenz erwerben, scheinen die meist monatlich angegebenen Kosten sehr überschaubar.

Doch aufgrund der Tatsache, dass wir es mit einer monatlichen Ausgabe zu tun haben, kann sich die Investition zu einem unverhofften Berg anhäufen. Ob wir für die Dienste einer App nun 5 Euro pro Monat bezahlen, und wir diese anschließend werbefrei und in der Vollversion nutzen können, erscheint auf den ersten Blick unerheblich. Weniger unerheblich sind die 60 Euro Kosten pro Jahr, denen wir uns auf diese Weise aussetzen. Oftmals laufen diese sogar unbemerkt weiter, wenn die eigentliche Dienstleistung gar nicht mehr in Anspruch genommen wird. Ein Grund mehr, besonders genau auf die folgenden Tipps zu achten.

Professionelles Lizenzmanagement

Große Unternehmen investieren inzwischen große Mühe in ein professionell ausgerichtetes Lizenzmanagement. Denn zahlreiche Programme werden dieser Tage in kleinen Paketen mit unterschiedlichem Leistungsumfang verkauft, die separat erworben werden können. Was mehr Individualität für die User schafft, birgt jedoch auch die Gefahr von Überlappungen. Gutes Lizenzmanagement schafft es, solche Überlizenzierungen zu vermeiden, und dadurch für ein möglichst gutes Verhältnis von Preis und Leistung zu sorgen.

Konzerne und Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter nicht selbst damit beauftragen, diesen wichtigen Dienst zu übernehmen. Stattdessen ist Lizenzmanagement Software dazu in der Lage, genau diese Aufgabe zu erfüllen. Wer sich privat vor der Gefahr der Überlizenzierung schützen möchte, muss hingegen meist selbst auf die erworbenen Lizenzen schauen. Je besser die Transparenz der Anbieter ist, desto leichter sollte es sein, eine mögliche Überlizenzierung zu entdecken, und sich in einem zweiten Schritt vor den damit verbundenen Kosten wirksam zu schützen.

Woher kommt das Modell?

Letztlich war der wirtschaftliche Schock der Finanzkrise 2009 maßgeblich dafür verantwortlich, dass Unternehmen das Thema Softwarekosten und Lizenzmanagement auf ihre Agenda setzten. Viele entdeckten unter dem wirtschaftlichen Druck jener Zeit ein Missverhältnis zwischen Einkauf und der tatsächlichen Nutzung ihrer Software. Schnell fanden sich Dienstleister, die Unterstützung für die nun notwendigen Audit-Aktivitäten leisten wollten.

Intuitiv mag zunächst die Überlizenzierung als großes unternehmerisches Risiko erscheinen. Unnötige Mehrkosten sind schließlich zu vermeiden. Die Praxis offenbarte jedoch, dass sich viele Unternehmen nahe der Unterlizenzierung bewegten. Damit verbunden ist einerseits die Gefahr der strafrechtlichen Verfolgung. Auf der anderen Seite könnte eine Unterlizenzierung selbst ganz ohne bösen Willen zu einem enormen Imageschaden für das betroffene Unternehmen führen. Auch die Unternehmen in Hamburg wissen um diese beiden Gefahrenherde und kümmern sich seither nachhaltig um die Optimierung ihrer Lizenzen.

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