Start-Up

So können Gründer ihre Kosten in der Anfangszeit reduzieren

Viele junge Menschen gründen mit ihrer eigenen Idee ein Unternehmen. Damit die Kosten nicht zu hoch werden, haben wir ein paar Tipps.

Foto: Pexels
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Bei jungen Gründern ist das Geld meist knapp. Denn bevor die ersten Startup-Investoren gefunden sind, muss das Projekt aus eigenen Mitteln finanziert werden. Deshalb ist es wichtig, dass das Geld insbesondere in dieser Phase so gut es geht zusammengehalten wird.

Die Suche nach Investoren kann länger als geplant dauern und auch Bankkredite sind meist nur eine Übergangslösung, bis die ersten Gewinne erzielt werden. Das vorhandene Budget muss also so gut es geht eingesetzt werden. Leider gibt es immer wieder Gründer und Gründungswillige, die aus Unerfahrenheit oder Mangel an Disziplin Geld verschwenden oder es zumindest nicht optimal einsetzen. In diesem Artikel wollen wir einige dieser Fehler darlegen und Jungunternehmern zeigen, an welchen Stellen sie erheblich Geld sparen können, um ihre langfristigen Erfolgschancen zu maximieren.

Es muss nicht repräsentativ sein

Wenn die ersten Planungen abgeschlossen sind und Büroräume oder Lagerflächen für die Firma gesucht werden, dann muss es keine repräsentative Adresse sein. Es sollte nicht versucht werden mit einer Lage in einem beliebten Viertel anderen etwas zu beweisen. Zwar mag es schön klingen, wenn das Startup in einer für junge Menschen und Gründer attraktiven Gegend ansässig ist, doch die Mehrkosten im Vergleich zu einer vermeintlich schlechteren Lage lohnen sich in der Regel nicht. Gerade in den ersten Monaten und Jahren können auch einige hundert Euro im Monat einen enormen Unterschied machen und erheblich über den Erfolg der Firma mitentscheiden.

Bei den Kosten für klassische Büroarbeit sparen

Viele Jungunternehmen wollen von Steuern und Buchhaltung nichts wissen und geben diese Aufgaben gleich nach der Firmengründung an einen Steuerberater oder ein Buchführungsbüro ab. Dies ist in den meisten Fällen der falsche Weg. Denn gerade bei jungen Unternehmen können diese Aufgaben mit einem vertretbaren Aufwand selbst ausgeführt werden. So kann die richtige Buchhaltungssoftware dafür sorgen, dass die Buchhaltung mit wenig Aufwand und einem überschaubaren Vorwissen weitestgehend selbst erledigt werden kann.

Erstellen von Angeboten und Rechnungen

Schon sind die monatlichen Kosten für einen entsprechenden Dienstleister eingespart. In anderen Bereichen gibt es weiteres Einsparpotential. Beispielsweise beim Schreiben von Rechnungen oder dem Erstellen von Angeboten. Häufig wird dafür eine Bürokraft auf geringfügiger Basis eingestellt. Dank entsprechender Software kann das jedoch selbst erledigt werden. Es können also signifikant Personalkosten und Ausgaben für Dienstleister eingespart werden, wenn viele Aufgaben dank der richtigen Software selbst erledigt werden.

Vorsicht vor großen Ausgaben und langen Verbindlichkeiten

Wenn Jungunternehmer ihr erstes Geld verdient haben, möchten sie sich oft etwas gönnen oder ihrer Firma schnell zu mehr Wachstum verhelfen. In beiden Fällen wird viel Geld in die Hand genommen. So ist es im ersten Szenario klassischerweise ein viel zu teurer Firmenwagen, der unerfahrene Gründer in der ersten schlechten Phase in Bedrängnis bringt, wenn trotz schlechter Auftragslage weiterhin die Leasingrate und die weiteren laufenden Kosten beglichen werden müssen.
Doch auch zu große Investitionen können ein großes Risiko sein, wenn diese mit Krediten finanziert werden. Wenn sich die Investitionen zu langsam amortisieren oder die Tilgung des Kredits auf anderen Gründen nicht wie vorgesehen möglich ist, wird es für den Firmeninhaber schnell ungemütlich. Deshalb sollte ein gesundes und konstantes Wachstum das Ziel sein. So kann sich das Unternehmen stets an die geänderten Bedingungen anpassen und die Gefahr teurer Fehler kann verringert werden.

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