Das Konzept ist entscheidend

So lassen sich im Start-up Kostensparen

Wie schön ist es, eigene Ideen umzusetzen und daraus ein Geschäft zu machen. Neben der Euphorie und dem Vertrauen in das eigene Konzept ist kaufmännischer Sachverstand für den Unternehmenserfolg entscheidend.

Foto: Pexels
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Kosten im Blick


Gerade in der Anfangszeit ist es wichtig, die Kosten im Blick zu behalten. Gerade weil die Einnahmen am Anfang nicht so üppig sprudeln, müssen Investitionen sorgsam geprüft werden. Selten beginnt ein Unternehmen seine Tätigkeit in repräsentativen Räumlichkeiten. Sinnvoll ist, das Geschäft zunächst in preiswerten Räumen oder gar in der privaten Wohnung zu starten. Es ist am Anfang auch wenig sinnvoll, die Geschäftsräume auf die geplante Expansion der kommenden Jahre auszurichten. Zunächst geht es darum, ein Produkt auf dem Markt zu etablieren. Das Geld ist besser in der Produktentwicklung und in der Werbung investiert. Auch bei der Erstausstattung des Büros lässt sich Geld sparen, indem auf Einrichtungsgegenstände aus zweiter Hand zurückgegriffen wird.


Benötigt die Herstellung des Produktes Material, sollten sich Gründer nicht von Mengenrabatten blenden lassen. Das Material muss gelagert werden und bindet möglicherweise Kapital. Nicht immer ist die Nutzung eines Mengenrabattes wirklich rentabel. Eine Methode zur Kosteneinsparung, die in der Wirtschaft verstärkt eine Rolle spielt, ist das Outsourcen. Zu Beginn des Geschäfts ist dies jedoch häufig nicht rentabel. Die Buchhaltung an einen Steuerberater abzugeben, kann Sinn ergeben. Zu Beginn sind die anfallenden Buchungssätze sicher noch selbst beherrschbar. Wenn die Buchhaltung aber die operative Arbeit behindert, ist es an der Zeit, eine Alternative zu suchen. Eine Stelle für einen Buchhalter ist recht teuer, denn Mitarbeiter haben auch Anspruch auf Bezahlung, wenn nicht ausreichend Aufgaben vorhanden sind.

Steuerberater bringen viel Kompetenz ein

Die Kosten der Buchhaltung durch einen Steuerberater beschränken sich dagegen ausschließlich auf den angefallenen Aufwand. Außerdem erkennen die Fachkräfte schnell, wo sich etwas steuerlich optimieren lässt. Im Steuergestrüpp allein zu bestehen, ist ambitioniert. Nicht jedes Steuersparmodell rentiert sich am Ende. Es ist zwar richtig, dass Unternehmen Werbekosten von der Steuer ansetzen können, dabei sollten die Kosten jedoch nicht aus dem Blick verloren werden. Wenn ein Unternehmen keine nennenswerten Gewinne verzeichnet, bringen Steuersparmodelle relativ wenig. Hier ist es sinnvoll, Beratung durch Experten zu nutzen.

Besonders, wenn das Unternehmen international wachsen soll, ist eine Steuerberatung für internationales Steuerrecht unverzichtbar. Die Experten haben den Überblick über die sich ständig ändernden Regeln und kennen die neusten Urteile der Finanzgerichte. Sie sorgen dafür, dass alle Erklärungspflichten termingerecht und gesetzeskonform erfüllt werden. Außerdem machen sie Vorschläge zur Optimierung der Unternehmensstruktur und betreuen Steuerprüfungen von Außen. Dadurch sparen Unternehmer viel Zeit, in der sie sich ihrer eigentlichen operativen Tätigkeit widmen können. Neben der Buchhaltung erstellen Steuerberater Jahresabschlüsse und beantworten Fragen zur Rechnungslegung.

Die Experten unterstützen Unternehmer bei der richtigen Wahl der Gesellschaftsform und später beim Verkauf oder auch beim Kauf eines Unternehmens. Gerade bei Einzelunternehmen stellt sich irgendwann die Frage der Nachfolge oder der Erbschaft. In all diesen Fragen ist es beruhigend, versierte Experten an seiner Seite zu wissen. So ganz nebenbei bewahren Steuerberater Unternehmer vor fehlerhaften Steuererklärungen. Oft werden solche Fehler als Steuerhinterziehung ausgelegt und haben unangenehme Folgen für den Selbstständigen. Die Gefahr einer Entdeckung von Fehlern ist groß. Die Verjährungsfrist endet erst nach zehn Jahren.

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