11. Dezember 2020 – Stefan Angele

Leitungswasser richtig aufbereiten

So sieht die Wasseraufbereitung in der Zukunft aus

Foto: Shutterstock
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Leitungswasser ist im Alltag besonders wichtig, wenn es beispielsweise beim Kochen, beim Zähneputzen oder beim Händewaschen Einsatz findet. Deshalb spielt sauberes Leitungswasser für die Gesundheit eine zentrale Rolle. Die Gesundheit kann aber Schaden nehmen, wenn sich Schadstoffe im Wasser befinden. Außerdem beeinträchtigt verunreinigtes Wasser auch Haushaltsgeräte und andere.

Daher ist es interessant zu erfahren, auf können und welche Folgen daraus resultieren. Es gibt aber Möglichkeiten, um der Wasserverschmutzung vorzubeugen, wenn es um die Aufbereitung geht. Dafür werden unterschiedliche Methoden und Techniken eingesetzt. Das Ziel ist es, die Schadstoffe zu entfernen. Ein typisches Beispiel dafür ist der Kalk im Wasser. Sehr viele Haushalte verwenden dafür einen Wasserenthärter, der zentral eingebaut wird. Infolgedessen nehmen die Haushaltsgeräte im Haushalt keinen so großen Schaden mehr vom enthaltenen Kalk. Dieser wird herausgefiltert.

Das Leitungswasser richtig aufbereiten

Die des Leitungswassers entsteht in den Wasserwerken. So entsteht Trinkwasser aus dem Grundwasser. Davor werden sämtliche Stoffe aus dem Grundwasser herausgefiltert. Die Trinkwasserverordnung stellt die Richtlinie dafür dar. Giftige Chemikalien, wie zum Beispiel Quecksilber, sowie Bakterien und Keime dürfen im Leitungswasser nicht enthalten sein.

Ein langer Weg für gesundes Wasser

Deshalb legt das Leitungswasser einen langen Weg zurück, bis es die Rohre und Leitungen im Haus erreicht. Auch hier lauern Gefahren, denn auch , die vom Trinkwasser aufgenommen werden. Manche Rohre bestehen aus speziellen Metallen, die Stoffe an das Wasser abgeben können. Beispiele hierfür sind Zink oder Kupfer. Dasselbe trifft zu, wenn Reparaturarbeiten an einer Wasserversorgungsleitung vorgenommen werden. Dann können Metallteile oder Sand in das Trinkwasser geschwemmt werden.

Es gilt unbedingt zu vermeiden, dass Schadstoffe oder Keime durch Leitungswasser in den menschlichen Körper gelangen. Ansonsten können Krankheiten dadurch ausgelöst werden. Typische Beispiele dafür sind:

  • Schwermetalle
  • Quecksilber
  • Nitrat
  • Legionellen
  • Fäkalien

Hygiene ist wichtig

Umso wichtiger ist es, dass die Versorgungsanlage für das Leitungswasser ausreichend hygienisch geführt wird. Dasselbe gilt auch für unsaubere Wasserrohre im Haus. Ablagerungen sollten daher immer regelmäßig entfernt werden. Wenn ein Rohr beschädigt ist, wird es ausgetauscht. Keime entstehen dann, wenn das Wasser eine längere Zeit an einer Stelle stehen bleibt. Steht ein Gebäude, bzw. , kann das der Fall sein.

Spezielle Projekte für die Zukunft

Was die Zukunft im Zusammenhang mit der Aufbereitung des Wassers betrifft, so gibt es heute schon Pläne dafür, dass Wärme und Strom aus dem Abwasser gewonnen werden sollten. Grundsätzlich gelten Kläranlagen als richtige Stromfresser. Auch hier gibt es enormes Potenzial zur Energieeinsparung. Regenwassermanagement und die dezentrale Wasseraufbereitung stehen für zukünftige Projekte im Fokus. Wasser wird nämlich immer eine wichtige Lebensgrundlage für die Menschen sein. Deshalb muss genug sauberes Leitungswasser für alle zur Verfügung stehen. Was die Landwirtschaft betrifft, so wird auf eine hoch effiziente Tröpfchenbewässerung gesetzt, um den Wasserverbrauch zu minimieren. Auch die zukunftsfähige Wassernutzung in der Industrie und in den Haushalten wird permanent erforscht. Um das Wasser auf modernem Weg zu entkalken, werden so genannte Ionenaustauschverfahren eingesetzt. Diese gibt es auch für private Haushalte.

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