Surfen in Hamburg

Was geht auf den Brettern in der Hansestadt?

Sportlich ist die Hansestadt in allen Facetten. Neben Fußball, Handball und anderen Teamsportarten ist Wassersport in der Stadt der Tausend Brücken ein wichtiger Bestandteil. Ein typisches Surfer-Paradies ist Hamburg zwar nicht, dennoch gibt es auch in der Hansestadt und dem direkten Umfeld Möglichkeiten, um aufs Brett zu steigen und die Wellen zu genießen.

Foto: Guy Kawasaki, Pexels
Foto: Guy Kawasaki, Pexels

Falls eher Flaute herrscht, ist das Stand-up-Paddling (SUP) die ideale und zunehmend beliebte Alternative.

Lässt sich in Hamburg überhaupt surfen?

Geeignete Surfreviere in Hamburg zu finden, ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. Mit dem Hohendeicher See gibt es ein vollwertiges Surfgebiet, das scheinpflichtig ist und von Vereinen der Hansestadt genutzt wird. Dies schließt nicht aus, dass Anfänger auf dem Hohendeicher See ihre ersten Versuche auf dem Brett unternehmen. Eine Anmietung von Equipment ist über Vereine möglich, die auch eine erste Anleitung in die besondere Sportart geben.

Da Windsurfen auf der Alster nicht erlaubt ist und sich die Elbe aufgrund ihrer Strömung hierfür nicht anbietet, reduziert sich die Auswahl weiterer Gewässer erheblich. Echte Stehreviere wie der Pelzerhaken werden den Ansprüchen klassischer Surfer nicht gerecht, sind jedoch für verwandte Sportarten die passende Wahl. Hier lässt sich ein SUP zu Wasser lassen, das einem Surfbrett ähnelt und mit einem großen Paddel im Stehen bewegt wird. Gerade für unerfahrene Wassersportler ist das SUP eine tolle Alternative gegenüber echtem Windsurfen.

Ans Meer und vom Wind treiben lassen

Wer bereit ist, einige Kilometer in Richtung Nord- oder Ostsee zu fahren, wird mit deutlich besseren Konditionen zum Surfen belohnt. Neben dem klassischen Windsurfen mit Brett und Segeln ist hier Kite-Surfen möglich. Mit einem Drachen als Segel lässt sich die Kraft des Windes nutzen und zu atemberaubenden Sprüngen ansetzen. Eine gewisse Erfahrung sollten Freizeitsportler mitbringen, alleine um ein sicheres Verhalten auf offenem Meer zu zeigen.

Für die Auswahl des richtigen Materials und aktuelle Trends aus der Surferwelt lohnt ein Blick auf Webseiten wie Surfer Life. Auf diesen lassen sich vom Testbericht bis zu praktischen Tipps für Surfer und verwandte Sportler diverse Informationen finden. Surfen ist ein echtes Lebensgefühl und nimmt bei vielen Menschen Einfluss auf die Alltagsgestaltung und den gesamten Lifestyle.

Wer beispielsweise erfahren möchte, was zu einer ausgewogenen Ernährung für Surfer und andere Sportler gehört, findet entsprechende Informationen bei Surfer Life. Impulse für den Kauf von Brettern & Co. gibt es hier ebenfalls, wobei die endgültige Entscheidung zusammen mit einem Experten getroffen werden sollte. Da Surfen grundsätzlich als Sport einer Community angesehen wird, dürften alle erfahrenen Surfer gerne Tipps zum Materialkauf oder der richtigen Einkleidung geben.

Vom Stehpaddeln zum Windsurfer

Selbst wenn es im Sommer oder Herbst 2021 nur zum Stehpaddeln auf einem stillen Gewässer reicht, ist der erste Schritt getan. Lust und Freude am Wassersport hat viele Facetten und bewegt Menschen dazu, nahe am Wasser wohnen zu wollen. In Hamburg und vielen nahen Städten und Gemeinden herrscht ein reges Vereinsleben rund um den Wassersport, neue Mitglieder sind überall gerne gesehen.

Durch das mittlerweile große Spektrum an Sportarten vom SUP bis zum Wind- und Kitesurfen ist für jede Generation und jeden Fitnessgrad etwas dabei. Die ideale Gelegenheit also, unabhängig von Alter und Jahreszeit nach Monaten daheim etwas für die eigene Fitness zu tun.

undefined
HAMBURG ZWEI live
Audiothek