02. Juni 2026 – Mara Schwarzenberger

Mick Jagger verrät

So steht es um die nächste Rolling-Stones-Tour

Mick Jagger macht Rolling-Stones-Fans Hoffnung. Zwar wird es wohl keine Konzerte mehr in 2026 geben, doch laut Jagger soll es "so bald wie möglich" wieder auf die Bühne gehen. Parallel kündigen die Stones außerdem ein neues Album mit prominenten Gaststars an.

Rolling Stones; Mick Jagger, Keith Richards, Ron Wood
The Rolling Stones I Foto: Dave Hogan, Universal Music

Fans der Rolling Stones dürfen sich offenbar auf neue Konzerte freuen. Mick Jagger hat bestätigt, dass die Band eine weitere Tour plant, auch wenn es wohl noch etwas dauern wird. Im Interview mit BBC Radio 2 erklärte der Sänger gemeinsam mit Ronnie Wood, dass die legendäre Rockband definitiv wieder live auftreten wolle. "Ich würde liebend gern auf Tour gehen", sagte Jagger. "Ich kann es kaum erwarten" Gleichzeitig dämpfte er die Erwartungen etwas. 2026 werde es vermutlich keine neue Tour geben, "aber hoffentlich so bald wie möglich".

Geplante Europa-Tour offenbar abgesagt

Die Aussagen kommen nachdem Berichte aufgekommen waren, wonach eine ursprünglich angedachte Stadiontour durch Europa und Großbritannien nicht umgesetzt wurde. Grund dafür sollen organisatorische Probleme gewesen sein, darunter Schwierigkeiten bei der Terminplanung, Venues und Reisen. Zuletzt standen die Rolling Stones 2024 auf der Bühne. Mit ihrer "Hackney Diamonds"-Tour spielte die Band insgesamt 20 Konzerte in Nordamerika und präsentierte dabei Songs ihres gleichnamigen Albums.

Neues Album "Foreign Tongues" erscheint im Juli

Ganz ruhig wird es um die Stones trotzdem nicht, denn am 10. Juli erscheint das neue Album "Foreign Tongues". Produziert wurde die Platte erneut von Andrew Watt, der bereits an "Hackney Diamonds" beteiligt war. Neben Mick Jagger, Keith Richards und Ronnie Wood wirken auch mehrere prominente Gastmusiker mit, darunter Paul McCartney, Robert Smith von The Cure, Steve Winwood und Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers. Ein ganz besonderen Auftritt bekommt der verstorbene Schlagzeuger Charlie Watts, der ebenfalls auf dem Album zu hören ist. Seine Parts stammen aus einer der letzten Aufnahmesessions vor seinem Tod im Jahr 2021.

So kam es zur Zusammenarbeit mit Robert Smith

Im BBC-Interview verriet Jagger außerdem, wie die Kooperation mit The-Cure-Frontmann Robert Smith zustande kam. Offenbar war es eine eher spontane Idee. Er habe zunächst mit dem Rücken zu ihm gestanden, in einem langen Mantel und komplett verschmiertem Lippenstift. Erst beim Umdrehen habe Jagger erkannt, wer vor ihm steht. Kurz darauf habe er Smith spontan vorgeschlagen, doch direkt etwas für das Album einzusingen. „So entstehen Koops manchmal“, erklärte der Rolling-Stones-Sänger. Auch die Zusammenarbeit mit Paul McCartney sei für ihn etwas Besonderes gewesen. Laut Jagger hätten die beiden zuvor noch nie gemeinsam Instrumente gespielt.

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(Quelle: Rolling Stones)

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