16. November 2021 – Sebastian Tegtmeyer

Doku Ende November bei Disney+

So veränderte die Beatles-Doku McCartneys Sicht auf die Trennung

In einem Gespräch bei einer Buchveranstaltung hat Paul McCartney nicht nur Werbung für sein neues Buch gemacht, sondern auch über die Beatles-Doku "The Beatles: Get Back" gesprochen und wie diese seine Sicht auf die Trennung der Fab Four verändert hat.

Foto: Mary McCartney, Universal Music
Foto: Mary McCartney, Universal Music

Paul McCartney ist aktuell sehr gefragt. Nicht nur, um über sein neues Buch "The Lyrics: 1956 to the Present", sondern auch über die neue Beatles-Dokumentation "The Beatles: Get Back" zu sprechen. Die Dokumentation unter der Regie von Oscar-Preisträger Peter Jackson ist am 25., 26. und 27. November in jeweils zweistündigen Folgen auf dem Streamingdienst Disney+ zu sehen. Die gesamte Doku-Serie wurde aus fast 60 Stunden ungesehenem Filmmaterial zusammengestellt, das ursprünglich für Michael Lindsay-Hoggs 1969 gedrehte Chronik der Entstehung des Beatles-Albums "Let It Be" gedreht wurde.

Eine Band voller Spannungen

Der Originalfilm von 1969 zeigte eine Band, die voller Spannungen war, was aber nicht unbedingt stimmte. In einem Gespräch mit der "Sunday Times" sagte MacCartney über die Doku-Serie: "Ich sage Ihnen was daran wirklich fabelhaft ist: Es zeigt, wie wir vier uns amüsiert haben. Für mich war das eine große Ermutigung. Das war eines der wichtigsten Dinge bei den Beatles, wir konnten uns gegenseitig zum Lachen bringen. John und ich sind in diesem Video zu sehen, wie wir 'Two Of Us' singen, und aus irgendeinem Grund haben wir beschlossen, es wie Bauchredner zu tun. Es ist saukomisch. Es beweist mir nur, dass meine wichtigste Erinnerung an die Beatles die Freude und das Können war."

Während einer Veranstaltung, bei der er sein Buch bewarb, wurde McCartney kurzlich gefragt, was das größte Missverständnis darüber sei, "Paul McCartney zu sein". Seine Antwort: "Ich glaube, das größte Missverständnis nach dem Ende der Beatles war, dass ich die Beatles aufgelöst habe und damit musste ich eine ganze Weile leben. Wenn eine Schlagzeile einmal da ist, bleibt sie haften. Das war eine große Sache - und ich bin gerade erst darüber hinweggekommen."

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