04. April 2023 – Zoe Groening (deaktiviert 16.07.24)

22 Millionen Euro Schaden

Bundeskriminalamt warnt vor Betrugsmasche

Immer häufiger versuchen Betrüger ihr Glück bei verschiedenen Messenger-Diensten, um schnell an Geld zu kommen. Dabei geben sie sich oft als Familienmitglieder aus, die dringend finanzielle Hilfe brauchen. Im vergangen Jahr konnten sie so über 22 Millionen Euro erbeuten.

Whatsapp, Smartphone
Foto: Anton / Pexels

Das Bundeskriminalamt warnt vor Betrugsversuchen in Messenger-Diensten wie zum Beispiel Whats App. Dabei geben sich die Täter als Bekannte oder Verwandte aus und bitten um Geld. Darauf falle nicht wenige rein: Allein in den ersten acht Monaten des letzten Jahres gab es laut Polizei 40.000 solcher Betrugsfälle mit einem Schaden von 22 Millionen Euro, so BKA-Chef Münch zu den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Vorsicht vor Nachrichten mit Geldbitten

Die Polizei rät allgemein bei Nachrichten von unbekannten Nummern, speziell in Verbindung mit dringend benötigtem Geld, besonders misstrauisch und vorsichtig zu sein. Weiterhin gibt die Polizei folgende Verhaltenstipps:

  • Kontaktiert den angeblichen Verwandten oder Bekannten über die altbekannten Erreichbarkeiten.
  • Blockiert unbekannte oder verdächtige Kontakte.
  • Lasst euch nicht unter Druck setzen. Überweist nichts, bevor ihr nicht mit dem Angehörigen oder Freund gesprochen habt.
  • Informiert eure Bekannten, Verwandten und Freunde über die Masche.
  • Solltet ihr bereits Geld überwiesen haben, kontaktiert umgehend eure Bank. Bestenfalls kann die Überweisung dort noch gestoppt werden.
  • Erstattet Anzeige bei der Polizei. Entweder persönlich bei einer Wache oder online unter: https://www.polizei.hamburg/onlinewache/

(Quelle: dpa/lno, ots)

undefined
HAMBURG ZWEI Livestream
Audiothek