15. September 2020 – Sebastian Tegtmeyer

29 Jahre nach Freddie Mercurys Tod

München bekommt eine Freddie-Mercury-Straße

29 Jahre nach dem Tod von Freddie Mercury ehrt die Stadt München, in der die Band größtenteils ihre Alben aufgenommen hat, die Gruppe mit einer Freddie-Mercury-Straße.

Foto: Universal Music
Foto: Universal Music

Als zweite Heimat von Queen könnte man München bezeichnet. Neben zahlreichen Konzerten in der bayrischen Stadt hat die Band seit 1979 in den Musicland Studios größtenteils ihre Alben aufgenommen. Jetzt, 29 Jahre nach Freddie Mercurys Tod, soll es in München eine Freddie-Mercury-Straße geben.

Freddie-Mercury-Straße im Kreativquartier

So soll es im Münchner Kreativquartier eine Straße mit dem Namen des verstorbenen Queen-Sängers geben. Der Vorschlag kam von der Stadtverwaltung und muss noch vom Stadtrat genehmigt werden.

Freddie Mercury zog durch Glockenbachviertel

“Wir setzen uns dafür ein, dass Straßen nach Protagonisten benannt werden”, sagte SPD-Stadtrat Nikolaus Gradl der Zeitung “Merkur”. In den 80er Jahren hatte Freddie Mercury auch eine Wohnung in der Altstadt und machte im Glockenbachviertel die Nacht zum Tag.

Weitere Ehrungen für Schauspielerinnen

Neben der Freddie-Mercury-Straße soll es auf dem Gelände für Kunst und Kultur auch eine Straße für die Schauspielerin Ruth Leuwerik und einen Platz für Romy Schneider geben. In drei Filmen spielte Rommy Schneider die in München geborene österreichische Kaiserin “Sissi”. “Und Ruth Leuwerik lebte nach ihrer großen Kino-Karriere jahrzehntelang in München und war mit ihren starken Frauenrollen ein Vorbild für eine ganze Generation”, sagte der Münchner CSU-Chef Manuel Pretzl.

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