10 Tipps auf deinem Weg zur Traumwohnung

So klappt es mit der Wohnungszusage

Eine Wohnung, 100 Bewerber. Damit es mit der neuen Traumwohnung klappt, haben wir 10 Tipps für Dich, die dich deinen eigenen vier Wänden ein Stück näher bringen.

Foto: Dmitry Shamis
Foto: Dmitry Shamis

1. Basis schaffen - Das A und O

Bevor Du aktiv wirst, solltest Du Dich sortieren. Welche Unterlagen brauchst Du? Welches E-Mail-Postfach nutzt Du für Deine Anfragen? Erstelle in jedem Fall einen separaten Ordner in Deinem Postfach, z.B. “Wohnungssuche 2021”. Dort legst Du jeglichen Schriftverkehr ab und stellst sicher, dass nichts verloren geht. Parallel kümmerst Du Dich um einen mobilen Ablage-Ort für all Deine gescannten Dokumente. Dafür bietet sich z.B. Google Drive, Dropbox oder eine andere cloudbasierte Lösung an. Im Zweifelsfall hilft auch hier ein E-Mail-Postfach als Depot. Die Unterlagen von Partner:innen, die mit in den Mietvertrag aufgenommen werden sollen, werden ebenfalls an Deinem Ablage-Ort gespeichert. So kannst Du von überall aus auf alle Dokumente zugreifen und sparst wertvolle Zeit.

2. Dokumente organisieren: Ich packe meinen Koffer

Manche Dokumente brauchen ein wenig Vorlaufzeit. Außerdem ist es mit den gängigen Unterlagen allein oftmals nicht getan. Die folgende Checkliste verschafft Dir den nötigen Weitblick:

  • farbige Scans Deines Personalausweises → Falls Du keinen Scanner hast, schau doch mal in Deinem App-Store nach: es gibt mittlerweile unzählige Scan-Apps, die hervorragende Ergebnisse liefern.
  • Scans der letzten drei Gehaltsnachweise → Beachte hierbei, dass sensible Daten wie beispielsweise Informationen zu Deiner Krankenoder Sozialversicherung durchaus geschwärzt werden dürfen. Im Falle einer neuen Stelle solltest Du Deinen Arbeitsvertrag parat halten.
  • aktuelle Schufa-Auskunft → Diese kannst Du entweder mit ein paar Tagen Wartezeit online anfordern oder in ausgewählten Bank-Filialen wie z.B. der Postbank per Sofort-Auszug zum Mitnehmen beantragen.
  • Mietzeugnis bzw. eine sogenannte “Mietschuldenfreiheitsbescheinigung” des Vorvermieters → Hier gibt es unterschiedliche Vordrucke. Wichtig ist, dass Dein Name, die Wohnung, der Mietzeitraum und der Passus, dass keine Mietrückstände bestehen, enthalten ist.
  • vollständig ausgefüllte Universal-Mieterselbstauskunft → Auch, wenn die meisten Anbieter:innen ihre eigenen Formulare haben, kann es sich als nützlich erweisen, ein solches Dokument unterschrieben in petto zu haben.
  • Deckblatt und / oder Kurzbeschreibung → Um einen sympathischen Eindruck zu hinterlassen, kann es hilfreich sein, ein Deckblatt mit einem neutralen Foto sowie eine Kurzbeschreibung von sich anzufertigen.
  • Bürgschaft → Falls vom Vermieter gewünscht.

3. Lagecheck: Ich sehe was, was Du nicht siehst

Schau Dir den Markt genau an: Welche Immobilienportale gibt es eigentlich? Lohnt sich vielleicht eine Premium-Mitgliedschaft oder kannst Du Dir irgendwo einen Suchauftrag anlegen? Neben den Seiten, die Du bereits kennst, solltest Du auch das lokale Angebot fest im Blick halten, wie beispielsweise speziell für Hamburg und den Norden auf www.deinneueszuhause.de.

4. Ansprüche gegen Prioritäten tauschen

Wir wollen alle das Gleiche: Top Lage, gute Infrastruktur, ausreichend Platz, neue Bäder, dazugehöriger Keller, großer Balkon… die Liste lässt sich endlos weiterführen. Diesen Ansprüchen ließe sich auch problemlos gerecht werden, wenn Du beispielsweise eine reiche Großtante hättest, die jeden Monat Dein Gehalt verdoppelt. Wenn das nicht der Fall ist, empfehlen wir Dir, Deine Prioritäten zu ordnen und einmal in Ruhe zu durchdenken, was wichtig ist für Deine Lebenssituation. Am Ende ist es nie viel, was man wirklich braucht.

5. Der Auftritt vor dem Auftritt

Spätestens seit der Pandemie kommt es häufig vor, dass man gar nicht erst die Möglichkeit einer Besichtigung erhält. Deshalb ist ein Faktor für die erfolgreiche Wohnungssuche mittlerweile noch entscheidender als vorher: Ein seriöser (Online-)Auftritt. Achte dabei unbedingt auf eine repräsentative E-Mail-Adresse. Falls Du über ein Portal agierst, wo ein Profil o. Ä. von dir hinterlegt ist, stelle sicher, dass Du ein neutrales Foto / Icon hinterlegt hast.

6. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

In manchen Fällen stellen Anbietende eine konkrete Frage, beispielweise warum man davon überzeugt ist, die beste Wahl für die angebotene Wohnung zu sein. Oder es wird erst im Text ersichtlich, dass ein Objekt nur zur Zwischenmiete statt unbefristet verfügbar ist. In beiden Fällen empfiehlt sich: Erst lesen, dann anfragen.

7. Die Anfrage - der Schlüssel zum Erfolg

Die Anfrage einer Immobilie ist der erste Kontakt zum Anbietenden. Hier verhält es sich ähnlich wie bei der Jobsuche: Sind in Deiner Ansprache schon Fehler, schaut sich Deine Dokumente eventuell niemand mehr an. Das klingt hart, aber man bekommt selten eine zweite Chance für den ersten Eindruck. Deshalb prüfe auf jeden Fall Deine Rechtschreibung, die Vollständigkeit Deiner Daten und gestalte Deine Betreffzeile so informativ wie möglich. Achte am Ende noch mal darauf, dass Du die richtigen Unterlagen angehangen hast (auch hier: lesen, was benötigt wird).

8. Kommunikation: “Hast Du der Maklerin schon geschrieben?”

Falls Du planst, Deine Wohnung inklusive Partner:in anzumieten, solltet ihr gerade für den anfänglichen Kontakt einen Zuständigen bestimmen. Überlegt Euch, wer in der Kommunikation “den Hut aufhat”. Je nach Andrang und Anzahl der angebotenen Objekte kann es vorkommen, dass bei zwei unterschiedlichen Absendern E-Mails falsch vom Anbietenden zugeordnet werden. Durch eine genaue Absprache können diese Fehler vermieden und Schriftverkehr schneller zugeordnet werden. Zusätzlich sollte einer stets das Handy im Blick behalten, falls telefonisch auf eine Anfrage reagiert wird.

9. Besichtigungstermin: Du kannst, auch wenn Du nicht kannst

Die Taktung von Besichtigungsterminen ist meist nur schwer veränderbar. Immerhin müssen regulär drei Parteien Zeit finden. Wenn Dir ein Slot angeboten wird, nimm ihn einfach - und wenn am Ende Deine Schwester vertretungsweise hingehen muss. So ist Dein Termin sicher und Du hast einen Fuß in der Tür. Deine Schwester kann beispielsweise die Wohnung für Dich filmen und Deine Fragen mitnehmen - hauptsache, Du konntest Dir einen Termin sichern und der Erstkontakt ist erfolgreich über die Bühne gegangen.

10. Weniger ist mehr & bitte recht freundlich

Schon klar, Du willst einen guten Eindruck machen. Aber: Am langen Ende sind viele Informationen gar nicht von Belang. Vermieter:innen müssen unzählige E-Mails lesen, Besichtigungen durchführen und Nachgespräche führen, dass ein unkomplizierter Ablauf mehr als gern gesehen wird. Zusätzlich haben Anbietende oftmals mit enttäuschten Suchenden zu tun, die ihrem Frust über die Wohnungsknappheit Luft machen wollen. Merke also: Anbietenden mit Freundlichkeit und Respekt entgegentreten - selbst dann, wenn es dieses Mal leider nicht geklappt hat.

Wir wünschen Dir ganz viel Erfolg bei Deiner Wohnungssuche!

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